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19. Oktober 2013

Zitrone des Monats

Der Streikbrecher (Jack London)

 

Nachdem Gott die Klapperschlange geschaffen hatte, die Kröte und den Vampir, hatte er noch etwas von einer scheußlichen Substanz übrig, und daraus machte er einen Streikbrecher. Ein Streikbrecher ist ein zweibeiniges Tier mit einer verkorksten Seele, einem Wasserkopf und einem Rückgrat, das aus einer Kombinaion von Gallert und Kleister besteht. Wo andere das Herz haben, trägt er eine Geschwulst fauliger Prinzipien.
Wenn ein Streikbrecher die Straße entlang geht, wenden die Menschen ihm den Rücken zu, die Engel weinen im Himmel und selbst der Teufel schließt die Höllenpforte, um ihn auszusperren.
Kein Mensch hat das Recht, Streiks zu brechen, solange es einen Tümpel gibt, der tief genug ist, daß er seinen Kadaver darin ertränken kann oder solange es einen Strick gibt, der lang genug ist, um sein Gerippe daran aufzuhängen.
Verglichen mit einem Streikbrecher war Judas Ischariot ein Gentleman. Nachdem er seinen Herrn verraten hatte, hatte er genügend Charakter, sich zu erhängen. Den hat ein Streikbrecher nicht.
Esau verkaufte sein Erstgeburtsrecht für ein Linsengericht. Judas Ischariot verriet seinen Heiland für 30 Silberlinge. Benedict Arnold verkaufte sein Land für das Versprechen, daß man ihm ein Offizierspatent in der britischen Armee geben würde.
Ein Streikbrecher verkauft sein Erstgeburtsrecht, sein Land, seine Frau, seine Kinder und seine Kolleginnen und Kollegen für ein unerfülltes Versprechen seines Arbeitgebers. Esau war ein Verräter an sich selbst. Judas Ischariot beging Verrat an seinem Gott und Benedict Arnold war ein Verräter an seinem Land. Ein Streikbrecher ist ein Verräter an seinem Gott, seinem Land, seiner Familie und an seinen Kollegen.
Jack London (1876-1916)

Die bei OBI streikenden Kolleginnen und Kollegen bedanken sich hiermit in aller Öffentlichkeit bei den Kollegen Mitarbeitern aus den Berliner OBI Märkten, die sich als Streikbrecher zur Verfügung gestellt haben. 

Ganz besonders sei hier Herr S. aus dem Markt 404 Steglitz erwähnt. Als Mitglied des Betriebsrates war es ihm sicher ein ganz besonderes Bedürfnis sich als Streikbrecher profilieren.

Ihr habt Euch diese Zitrone mehr als verdient!
Schämt Euch!


Kommentare:

  1. Meiner persönlichen Meinung nach-ist das,wenn es so stimmt, wohl eher -die Zitrone des Jahres-und nicht mehr einholbar.
    Welcher Esel tritt ein Betriebsratsmitglied das er zum Steikbrecher wird?
    Oder was gab es dafür als Bonus? Wenn nur ein Funke Anstand noch vorhanden ist-gib dein Mandat auf und KÜNDIGE freiwillig.


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  2. In welchem Markt habe die Kollegen denn gearbeitet? War in Berlin nichts zu tun?

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  3. Letzte Zitrone des Monats war auch Mobbing gegen einen BR. Geht das jetzt weiter?

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    1. Oh jetzt ist es schon Mobbing wenn hier die Wahrheit veröffentlicht wird.
      Streikbrecher sind das Allerletzte! Doppelt schlimm wenn es dann auch noch ein Betriebsrat ist. Und das darf man auch sagen oder schreiben.

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  4. Oh jetzt ist es schon Mobbing wenn hier die Wahrheit veröffentlicht wird.
    Streikbrecher sind das Allerletzte! Doppelt schlimm wenn es dann auch noch ein Betriebsrat ist. Und das darf man auch sagen oder schreiben.

    Es ist nicht die Wahrheit - es ist deine Ansicht! Ich finde es das Letzte wenn man in einem Zitat als Judas geschrieben wird und zum Selbstmord aufgefordert wird! Habe immer gedacht dass Genossen sich um ihre Mitmenschen kümmern und sie nicht wie den letzten Dreck behandeln. Es wird immer Menschen geben die andere Ansichten haben, diese als ein zweibeiniges Tier mit einer verkorksten Seele, einem Wasserkopf und einem Rückgrat, das aus einer Kombinaion von Gallert und Kleister besteht zu bezeichnen findet ihr toll? Nachdem ich dieses Zitat, von ver.di veröffenlicht, gelesen habe könnte ich kotzen! Weis nicht wie ich mit meinem BR in Zukunft zusammenarbeiten kann, da ich ja meinen Kadaver in einem Tümpel ertränken soll, sodaß sie mein Gerippe aufhängen können! Schade, Schade Schade!

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    1. Willst Du Dein schlechtes Gewissen, so es das gibt, jetzt anderen einreden?
      Das wird nicht funktionieren!
      Betriebsrat als Streikbrecher in einem anderen Markt ist ein No Go!

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    2. Habe kein schlechtes Gewissen, wieso auch? Etwas einreden geht auch nicht, denn jeder der dieses Zitat verteidigt ist engstirnig. Wieso werden nicht auch die Genossen bzw Mitarbeiter im Markt 404 verdammt, die Hr. S. doch gewählt! Sie haben doch deiner Meinung in die Scheiße gegriffen und ihn in den BR gewählt!

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    3. Nein, warum? Herr?? Habe hier nur meine Meinung geschrieben! (2. Versuch)

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    Dann dieses hier
    Der Streikbrecher (Jack London)

    Nachdem Gott die Klapperschlange geschaffen hatte, die Kröte und den Vampir, hatte er noch etwas von einer scheußlichen Substanz übrig, und daraus machte er einen Streikbrecher. Ein Streikbrecher ist ein zweibeiniges Tier mit einer verkorksten Seele, einem Wasserkopf und einem Rückgrat, das aus einer Kombinaion von Gallert und Kleister besteht. Wo andere das Herz haben, trägt er eine Geschwulst fauliger Prinzipien.
    Wenn ein Streikbrecher die Straße entlang geht, wenden die Menschen ihm den Rücken zu, die Engel weinen im Himmel und selbst der Teufel schließt die Höllenpforte, um ihn auszusperren.
    Kein Mensch hat das Recht, Streiks zu brechen, solange es einen Tümpel gibt, der tief genug ist, daß er seinen Kadaver darin ertränken kann oder solange es einen Strick gibt, der lang genug ist, um sein Gerippe daran aufzuhängen.
    Verglichen mit einem Streikbrecher war Judas Ischariot ein Gentleman. Nachdem er seinen Herrn verraten hatte, hatte er genügend Charakter, sich zu erhängen. Den hat ein Streikbrecher nicht.
    Esau verkaufte sein Erstgeburtsrecht für ein Linsengericht. Judas Ischariot verriet seinen Heiland für 30 Silberlinge. Benedict Arnold verkaufte sein Land für das Versprechen, daß man ihm ein Offizierspatent in der britischen Armee geben würde.
    Ein Streikbrecher verkauft sein Erstgeburtsrecht, sein Land, seine Frau, seine Kinder und seine Kolleginnen und Kollegen für ein unerfülltes Versprechen seines Arbeitgebers. Esau war ein Verräter an sich selbst. Judas Ischariot beging Verrat an seinem Gott und Benedict Arnold war ein Verräter an seinem Land. Ein Streikbrecher ist ein Verräter an seinem Gott, seinem Land, seiner Familie und an seinen Kollegen.
    Jack London (1876-1916)
    HAHAHA

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    1. Schlechtes Gewissen? Herr Schmidt?

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    2. Nein - wieso? Weil ich meine Meinung geschrieben habe? Dass ich dieses Zitat zum kotzen finde? Dass es unter der untersten Schublade ist? Dass der OBI-ver.di Infoblock Regeln aufstellt und sich nicht daran hält? Seit Ihr Übermenschen die allen sagen dürfen, was zu machen ist und was ganz, ganz böse ist? Wenn dem so ist - IHR TUT MIR LEID!

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    3. Sollte es um den Herrn Schmidt den ich meine gehen dann denke ich er hat kein schlechtes Gewissen und muß er auch nicht haben da er den Mitarbeitern aus seiner Filiale einen riesigen Gefallen getan hat. Wäre er nicht immer so schlimm mit seinen Leuten umgegangen dann hätten die bestimmt nie einen Betriebsrat gewählt und deshalb herzlichen Dank für Ihr mieses Verhalten den Mitarbeitern gegenüber.

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    4. Nein es ist ein anderer Herr Schmidt!

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  6. Sind also Kollegen die sich nicht an einem Streik beteiligen Streikbrecher?
    Dann haben wir aber sehr viele davon.

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    1. Definition "Streikbrecher" nach Wikipedia:
      ...Streikbrecher werden Arbeitnehmer genannt, die entgegen gewerkschaftlichem Beschluss nicht an einem Streik teilnehmen. Es kommt vor, dass Unternehmer speziell Streikbrecher engagieren, um einen Streik ins Leere laufen zu lassen. Des Weiteren werden gelegentlich vom Arbeitgeber so genannte Streikbrecherprämien gezahlt. Es kommt vor, dass Unternehmer die Aufträge an ein anderes Unternehmen verkaufen.
      Es darf jedoch kein Arbeitnehmer gezwungen werden, ein Streikbrecher im eigentlichen Sinne zu sein, d. h. er darf nicht dazu gezwungen werden, die Arbeit der anderen zu machen. Auszubildende dürfen keine Streikbrecher sein. Auch Beamte dürfen laut Gesetz nicht als Streikbrecher eingesetzt werden, allenfalls dürfen sie sog. Notdienste verrichten.
      Leiharbeiter dürfen gemäß dem Arbeitnehmerüberlassungsgesetz nicht zum Streikbrechen verpflichtet werden. Sie haben deswegen das Recht, die Arbeit in einem bestreikten Betrieb zu verweigern. Ihr Arbeitgeber muss sie dann an einen anderen - nicht bestreikten - Betrieb verleihen.
      Eine literarische und sehr deutliche Definition des Streikbrechers stammt von dem Schriftsteller Jack London......

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    2. Mohawk-Valley-Formel

      Die Mohawk-Valley-Formel ist eine Methode zum Brechen von Streiks und wurde 1936 von James Rand, dem Inhaber der Remington Rand Corporation erstmals 1937 in dem in Johnstown (Pennsylvania) ausgebrochenen Stahlarbeiter-Streik erfolgreich angewendet.
      Die Methode wurde kurz nach dem Streik in Form eines Artikels im „Labor Relations Bulletin“ der National Association of Manufacturers veröffentlicht.

      -Besteht die Gefahr eines Streikes, brandmarke alle Gewerkschaftsführer als Unruhestifter, um sie und ihre Gefolgschaft in der Öffentlichkeit zu diskreditieren. Führe eine Pflichtwahl unter Aufsicht der Werksaufseher durch, um die Stärke der Gewerkschaft zu ermitteln und die falsche Darstellung der Streikenden als kleine Minderheit zu ermöglichen. Verbreite über Presse und Anzeigen Propaganda mit gefälschten Forderungen der Streikenden, so dass deren Forderungen als willkürlich erscheinen und die wahren Forderungen im Dunkeln bleiben.
      -Übe gleichzeitig ökonomischen Druck durch Androhung der Verlegung des Betriebes aus. Bilde eine gegen den Streik gerichtete zusammenhängende Gruppe aus einflussreichen Mitgliedern der Gemeinde, wenn praktikabel. Wähle hierfür bevorzugt Vertreter von Banken, Immobilienbesitzer und Geschäftsleute und bezeichne die Gruppe als Bürger-Komitee.
      -Wenn der Streik ausgerufen wird, betone die Wichtigkeit von Recht und Gesetz, auf dass die Gesellschaft juristische und polizeiliche Waffen gegen die rein imaginären Gewalttaten zusammenballte, was alle bürgerlichen Freiheiten der Streikenden unterdrücken wird.
      -Organisiere eine Massenveranstaltung zur Koordination der öffentlichen Stimmung gegen den Streik und Stärkung des ‚Bürger‘-Komitees.
      -Versammle eine große Zahl bewaffneter Polizei-Einheiten zur psychologischen Einschüchterung der Streikenden. Nutze dafür lokale und staatliche Polizeieinheiten, die Bürgerwehr und “special deputies” möglichst aus entfernter Nachbarschaft. Weise die “deputies” und Bürgerwehren in die Gesetze zu ungesetzlichen Versammlungen, Unruhestiftung und ordnungswidrigem Benehmen ein. Verängstige sie und mache sie bereit ihre neu gewonnene Autorität bis an die Grenze zu nutzen.
      -Erhöhe die demoralisierende Wirkung der obigen Mittel durch Aufstellung einer „back-to-work“-Bewegung, gesteuert von einer Strohpuppenorganisation von sogenannten loyalen Beschäftigten, die geheim durch den Arbeitgeber organisiert werden.
      -Ist eine ausreichende Anzahl von Anträgen zur Wiederaufnahme der Arbeit vorhanden, so gib ein Datum zur Wiederaufnahme der Produktion des Betriebes bekannt, natürlich unter Hinweis auf die Forderungen der „back-to-work“-Bewegung.
      -Inszeniere die Wiedereröffnung des Werkes so theatralisch wie möglich.
      -Nutze die durch ständige Präsenz von Polizei-Einheiten und Druck der Bürger-Komitees gewonnene Demoralisierung der Streikenden, um die Weiterarbeit bereits an den Arbeitsplatz zurückgekehrter Arbeiter sicherzustellen und die verbleibenden Streikenden zur Aufgabe zu zwingen. Wenn nötig, verwandele den Ort durch Ausrufen des Notstandes in einen kriegsähnlichen Zustand. Isoliere den Betrieb von der Außenwelt, um jegliche externe Beeinträchtigung der Wirkung der „Formel“ auszuschließen.
      -Beende öffentliche Proteste durch Bekanntgabe der Wiederaufnahme der Produktion und erkläre die Streikenden zu einer Minderheit, die sich gegen das Recht auf Arbeit stellt. Damit kann die Kampagne beendet werden – der Arbeitgeber hat den Streik gebrochen.

      Quelle: Wikipedia

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  7. Die Mohawk-Valley-Formel? Seid ihr jetzt vollkommen übergeschnappt ? Ihr habt Kaffee und Kuchen vom Arbeitgeber bekommen, er hat sich angehört was ihr zu sagen hattet. Wenn Kollegen, die nicht organisiert sind, dem Aufruf der Gewerkschaft nicht folgen, so ist auch das in Ordnung. Es gibt keine Pflicht zum Streik. So viele wollen nicht streiken, die jetzt alle zu moralischen Versagern zu machen, wird daran nichts ändern.

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  8. In OBI Aurolzmünster hat ein verheirateter Chef mit einer Angestellten ein verhältnis ich dachte dass es ein Tapu demer bei Obi ist.

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