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Solidarität mit Sömmerda und Augsburg

Solidarität mit Sömmerda und Augsburg

13. September 2016

1 Million € um einen Betriebsrat loszuwerden! Teil 3



1 Million € um einen Betriebsrat loszuwerden! Teil 2
















1 Million € um einen Betriebsrat loszuwerden!


Insgeheim wussten wir es schon die ganze Zeit!
Und auch wenn Karl-Erivan Haub es öffentlich dementiert und behauptet hat, ein Zusammenhang zwischen dem Verkauf des Marktes Sömmerda und dem Ausscheiden des GBR und KBR Vorsitzenden sei rein "zufällig"!

Jetzt gibt es den Beweis!
OBI hat dafür bezahlt den GBR und KBR Vorsitzenden loszuwerden!

1.000.000,- €

hat die Team Baumarkt GmbH als "Zuschuss" für die Übernahme des Marktes Sömmerda von der OBI Geschäftsführung erhalten!

Zerstörung von Betriebsratsstrukturen um jeden Preis!
Koste es was es wolle!


29. August 2016

Konzernbetriebsvereinbarung "Bildung" kommt doch!


OBI Betriebsräte sind seit langem schon dran an dem Thema:

Berufliche Bildung

Zuerst waren die Azubi Thema, dann der "normale" Mitarbeiter.
Wer darf sich bilden? Wer braucht Bildung? Wer entscheidet wer sich weiterbilden darf?
Marktleiter nach Nase wie in der Vergangenheit? 
 

Fallen Überstunden an? Wie wird die Zeit vergütet? Wird das Arbeitszeitgesetz eingehalten? Was ist mit Alleinerziehenden? Stichwort Kinderbetreuung.
E-Learning, Projektverkauf, Onboarding, Auswahlverfahren, Prozess-Training, Zentrales
Recruiting usw. usw.
Das sind einige der Fragen die Betriebsräte gestellt haben!

Die OBI Geschäftsführung hat sich mächtig gewehrt gegen eine Konzernbetriebsvereinbarung. Keine Mitsprache für Betriebsräte, mit Ausnahme der Zentrale natürlich.

Wieder einś von zahlreichen Beispielen, anhand dessen deutlich wird wie "vertrauensvoll" OBI mit seinen Betriebsräten umgeht. 
Betriebsvereinbarung? Natürlich nicht!
Konzernbetriebsvereinbarung für alle Mitarbeiter bei OBI? Natürlich auch nicht!

Um zu verhindern dass zum Thema Bildung allgemeingültige Regeln mitbestimmt aufgestellt werden, engagiert OBI auch hier die Kanzlei "Freshfields".
Mitbestimmung wird angezweifelt und abgelehnt. Als dies nicht hilft wird die Existenz des Konzernbetriebsrates bestritten. Gerichte werden bemüht. Hierbei erhält der Arbeitgeber auch Unterstützung vom Gemeinschaftsbetriebsrat der Zentrale. Denn auch dieser bestreitet die Existenz des 2012 gegründeten Konzernbetriebsrates. 

Allerdings sehen die Gerichte das etwas anders!
In der ersten Instanz bestätigt das Arbeitsgericht Solingen das Mitbestimmungsbegehren des KBR und richtet eine Einigungsstelle ein.
Die OBI Geschäftsführung will das jedoch nicht hinnehmen und legt Beschwerde gegen den Spruch des ArbG Solingen beim Landesarbeitsgericht in Düsseldorf ein.
Dieses bestätigt allerdings das erstinstanzliche Urteil aus Solingen!

Damit ist es sicher:
Es wird eine für alle OBI Mitarbeiter gültige Betriebsvereinbarung zum Thema Bildung kommen. Gegen den Willen der Geschäftsleitung, gegen den Willen des Gemeinschaftsbetriebsrates der Zentrale und dessen Vorsitzender Schramm und für bessere, gerechtere und sicherere Regelungen für die Kollegen. Vor allem in den Märkten.

Darauf können die Kollegen vom KBR stolz sein!
Und auch wenn er nun nicht mehr da ist .....

Seine Handschrift ist trotzdem klar zu erkennen!

  

11. August 2016

SPD-Abgeordnete lassen nicht locker



SPD-Abgeordnete lassen nicht locker



OBI | 
"So schnell geben wir nicht auf, OBI darf mit seiner Methode, eine Filiale über Nacht schließen zu wollen, nicht durchkommen", darüber sind sich die drei Augsburger SPD-Abgeordneten Ulrike Bahr (Bundestag), Linus Förster und Harald Güller (beide Landtag) einig. Sie versuchen alles für eine fairen Umgang mit den MitarbeiterInnen zu tun, unterstützen Demos vor der Filiale in der Proviantbachstraße, nehmen an der Postkartenaktion von ver.di teil und haben sogar an Wirtschaftsministerin Aigner geschrieben. Die Ministerin könne zwar der Geschäftsleitung nicht vorschreiben, was diese zu tun oder zu lassen habe, aber eine klare Meinungsäußerung und Positionierung erwarten die drei von ihr sehr wohl.

Ein Auszug aus dem Brief: „Wenn die Firmenleitung der Auffassung ist, dass ein Markt nicht weiterbetrieben werden soll oder kann, dann sind den Betroffenen die Gründe offenzulegen, der Betriebsrat ist zu beteiligen, es ist zu versuchen Lösungswege zu finden, den Standort doch langfristig konkurrenzfähig zu machen und zu halten. Im schlimmsten Fall – bei einer Schließung – ist über Sozialplan, Abfindungen oder Weiterbeschäftigungsmöglichkeiten in anderen Unternehmensteilen zu verhandeln.

Es geht jedoch auf gar keinen Fall, die Beschäftigten einfach vor die Tür zu setzen. Das ist kein fairer Umgang mit Beschäftigten. Die Gutsherrenart, nach der im Moment bei OBI agiert wird, darf nicht Schule machen. Sollte es zu einer Schließung kommen, dringen wir Abgeordneten auf die Übernahme älterer und schwerbehinderter Beschäftigter in umliegenden Märkten. Für alle anderen Beschäftigten muss eine sozialverträgliche Abwicklung gemeinsam mit Gewerkschaften, Betriebsrat und den Mitarbeitern selbst angestrebt werden. Insbesondere diejenigen, die geringere Chancen am Arbeitsmarkt haben, müssen von der Firmenleitung Unterstützung bekommen.“
 
Quelle: Augsburger Stadtzeitung