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Beim OBI Verdi Infoblog arbeiten Gewerkschafter und KollegInnen aus ganz Deutschland mit. Mit unseren Beiträgen wollen wir in schwierigen Zeiten für mehr Transparenz im Unternehmen sorgen und allen KollegInnen eine Plattform zur Information und zum Austausch geben. Wenn Ihr Euch ebenfalls als BloggerIn engagieren möchtet, schreibt ein Mail an
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4. Juni 2011

Zitrone des Monats

Die Mitarbeiter sind OBI wertvollstes Gut!
Gesetze werden bei OBI strikt eingehalten!

Aber nicht im
OBI Markt Lindau!



Wie uns jetzt berichtet wurde, herrschen im OBI Markt Lindau 107 unglaubliche, ja teilweise menschenverachtende Zustände!
Mitarbeiter werden von Marktleitung und Geschäftsleitung wie Leibeigene behandelt. Gesetzesverstöße sind ständige, täglich gängige Praxis.
  • MitarbeiterInnen wird der ihnen zustehende Lohn vorenthalten, dazu sind bereits Klagen vorm Arbeitsgericht anhängig. 
  • MitarbeiterInnen werden aufs Schlimmste gepeinigt, und Mobbing(Bossing) steht ebenso auf der Tagesordnung. 
  • MitarbeiterInnen wird untersagt mit KollegInnen zu reden die sich über solche Mißstände beschweren. Drohungen werden geäußert wie "Wenn Sie damit an die Öffentlichkeit gehen schalten wir die Rechtsabteilung ein"! 
  • MitarbeiterInnen werden von der Marktleitung angeschrien, einen "normalen" Umgangston kennen die Führungskräfte nicht. 
  • Dienstpläne werden kurzfistig geändert ohne die MittarbeiterInnen zu benachrichtigen, oder gar ihre Zustimmung einzuholen. 
  • Den geringfügig Beschäftigten (400 €) werden die, eigentlich vom Arbeitgeber zu entrichtenden, pauschalen Beiträge zu Renten- und Krankenversicherung vom Lohn abgezogen. 
  • Bezahlter Urlaub oder Krankengeld - im OBI Lindau für Geringfügig Beschäftigte Fehlanzeige, denn (O-Ton Markleiter) "Mit so einer Scheiße braucht man mir nicht kommen"! 
  • Allein im Monat Mai 2011 haben sieben MitarbeiterInnen aus dem Bereich Kasse-Info Eigenkündigungen ausgesprochen! 
  • So sind die Abteilungen im OBI Lindau nur noch mit jeweils einer Vollzeitkraft besetzt. 
  • Durch den extremen Personalmangel sind Überstunden an der Tagesordnung, anders kann die Besetzung des Marktes überhaupt nicht mehr abgesichert werden. 
  • Schon bei kleinsten Fehlern wird von der Marktleitung eine Lohnkürzung vorgenommen, beziehungweise der komplette Lohn einbehalten.
  • Geringfügig Beschäftigte, sog. 400,- Euro-Kräfte müssen Überstunden schieben! Teilweise doppelt so viel wie lt. Arbeitsvertrag Stunden zu leisten wären. 
  • An der Kasse/Info sind Arbeitszeiten von 10 Stunden und mehr ohne Pause durchaus keine Ausnahme! 
  • Einhaltung von Pausenzeiten, oder überhaupt die Möglichkeit Pause zu machen -> oftmals Fehlanzeige. 
  • Neue MitarbeiterInnen erhalten Verträge weit unter Tarif. (Mit Ausnahme der Familienmitglieder des Marktleiters (2x Bruder, Schwägerin und Sohn)
Kosten werden gespart auf Teufel komm raus, auch auf Kosten der Gesundheit der MitarbeiterInnen. So werden im Winter die Heizungen in den Kassenboxen abgestellt, die Türen sind "Dauer-offen" und das Heizgebläse ist defekt und wird nicht repariert.
Dazu werden die MitarbeiterInnen dann noch auf den Parkplatz geschickt um Schnee zu fegen. Für eine Kehrmaschine gibts kein Geld.
Selbst als diese Zustände der Zentrale, und dem zuständigen Regionalleiter Süd gemeldet wurden tat sich nichts. Im Gegenteil, den MitarbeiterInnen die sich beschwert hatten wurde von Seiten der Geschäftsleitung mit einer Anzeige wegen übler Nachrede gedroht!


Die Mitarbeiter sind OBI höchstes Gut!
Gesetze werden bei OBI strikt eingehalten!


Man sehe sich nur den OBI Verhaltenskodex an! Wenn OBI wirklich konsequent wäre und sich an sein eigenes Regelwerk halten würde, dann dürfte es solche Zustände wie in Lindau nicht geben! In keinem OBI Markt, egal wo.


Also Ihr Herren Geschäftsführer, Sie und der zuständige Marktleiter sollten sich schämen!
So geht man nicht mit seinem Personal, so geht man generell nicht mit Menschen um!
Berufsgenossenschaft, Arbeitsschutzamt und Krankenkassen werden sich sicher gern für solche Praktiken interessieren!
Mal abwarten ob die "Bild" zu dieser Story auch etwas zu sagen hat!


Deshalb erhaltet Ihr Herren der Geschäftsleitung von uns die erste OBI Zitrone des Monats!

Ihr habt sie Euch redlich verdient!

Und eins ist sicher: Wir bleiben am Ball! 
 

Kommentare:

  1. Hallo,
    zum Thema "Die Mitarbeiter als höchstes Gut":
    Von einem Kollegen aus dem Naumburger Markt habe ich gehört, dass dort das Mitarbeiterfrühstück zur Sommerkampagne ausgefallen ist. Anstatt dessen gab es eine "Zusammenschei?-rede" des VL in einer Mitarbeiterversammlung, und die Aussage,dass sich die Mitarbeiter das Frühstück nicht verdient hätten. Die Stimmung soll nun total im A.... sein -wen wunderts!?!

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  2. Sooo. Also ein Nutzerkonto anlegen ist mir jetzt zu kompliziert, daher mal anonym.

    Am schönen Bodensee, herrschen also solche Zustände?

    Mein lieber Herr Gesangverein. So weit ich informiert bin sind das Franchiser.

    Ich kenne den Regionalleiter Süd. Er ist mir vor allem durch seine Untätigkeit in Personalsachen in Erinnerung.

    Hauptsache selber schöööön gut gesattelt auf dem hohen Ross sitzen und von oben herunter zuschauen wie sich das gemeine Volk unter übelsten Umständenden den Buckel krummschuftet.

    Das ruft Erinnerungen wach. Ich hätte da auch noch eine Rechnung offen. Bleibt bloß dran an dem Fall und zerrt die Verantwortlichen schnellstmöglich an die Öffentlichkeit. Nur so ist denen beizukommen. Lasst die Kolleginnen und Kollegen wissen das sie nicht mehr alleine dastehen.

    Die Zeiten haben sich geändert, auch für so alteingesessene Regionalleiter wie den Herrn S.

    Gibt's eine Solidaritätsadresse? Gibt's Aktionen? Wenn ja bitte Info, ich schick dann 'ne Mail.

    Gruß: Der Anonyme

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  3. Welche Geschäftsführer haben die Zitrone bekommen?

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  4. Wo kann man denn die Zitrone der Woche für den faulsten Betriebsrat wählen?

    Gerechtigkeit sollte schon sein!

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  5. Ich schätze bei OBI gibt es ca. 17 Geschäftsführer - wer hat die Zitrone? Oder dürft ihr den Namen nicht nennen, dann könnt ihr doch nicht das Obst verteilen pauschal verteilen.

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  6. zu den Naumburgern - erst fleißig sein, dann essen, das habt ihr wohl noch falsch im Gedächnins !!

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  7. Liebe Führungskraft!
    Was haben denn die angeblich ach so "faulen" Betriebsräte mit den Zuständen in OBI Märkten wie Lindau zu tun? In Lindau gibt es leider keinen Betriebsrat, sonst gäbe es diese Zustände nicht!
    Eurer Meinung nach sind Betriebsräte doch überflüssig wie ein Kropf, denn Führungskräfte erledigen das doch viel effizienter. Genau... siehe OBI Lindau! Wenn es nach Euch ginge würde es Betriebsräte gar nicht geben, denn die behindern Euch doch nur bei Eurer Lieblingsbeschäftigung: Personal möglichst effizient auspressen - der Mensch ist Nebensache und kommt an letzter Stelle.
    Eure Maxime:
    - Nur ein Betriebsrat den es nicht gibt ist ein guter Betriebsrat!
    - Wenn schon Betriebsrat, dann nur einen der sich vom Arbeitgeber zu 100% steuern läßt!

    - Ein Betriebsrat der seine Arbeit wirklich ernst nimmt und sich für die Belegschaft einsetzt ist Eurer Meinung nach was?
    "Faul" natürlich!

    Nur der "Gerechtigkeit" halber: Glücklicherweise sind nicht alle "Führungskräfte" so. Es gibt auch ein paar die trotz allem menschlich geblieben sind und wissen was "soziale Verantwortung" bedeutet. Leider sind die bei OBI aber immer noch in der Minderheit.

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  8. Anonym 19:20,

    ....zu den Naumburgern - erst fleißig sein, dann essen, das habt ihr wohl noch falsch im Gedächnins !! .....

    zu dir: "erst das hirn einschalten und dann sprechen"!

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  9. Da wird auf die Führungskräfte eingeknüppelt und mit der Bildzeitung gedroht....
    aber welche Maßnahmen hat den Verdi geplant, damit diese Missstände aufhören?

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  10. Oooch, die armen Führungskräfte!
    Ist es Aufgabe von verdi oder die Aufgabe von OBI die Voraussetzungen zu schaffen um vernünftig arbeiten zu können?? Ist es verdi die die Mitarbeiter so schlecht behandelt oder OBI?
    Und Bildzeitung? Wenn es den Mitarbeitern hilft ist des schon recht!

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  11. man muss doch miteinander sprechen, auch mit den Führungskräften. Ihr glaubt doch nicht, dass diese Pauschalverurteilungen zum Ziel führen? Sprechen denn unsere Betriebsräte mit den Geschäftführern, die ihr hier kollektiv an den Pranger gestellt habt? Wie muss ich mir das vorstellen, beschimpft ihr euch gengenseitig? Überreicht ihr die Zitrone des Monats und wollt danach verhandeln? Oder habt ihr Beweise, dass diese schlimmen Vorgänge von der Geschäftsführung gewollt sind? Bitte nicht wieder beschimpfen, sondern einmal sachlich antworten.

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  12. Was? Gibt es wirklich ca. 17 Geschäftsführer bei OBI?
    Dann ist schon klar, daß die Mitarbeiter in den Märkten gedrückt werden,anders ist das ja gar nicht zu bezahlen!!
    Für die Öffentlichkeit sind es die Geschäftsführer die auf dem Briefpapier von OBI stehen.

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  13. Anonym 09:56

    Das sind keine "Pauschalverurteilungen"! Ganz sicher nicht! Das sind Tatsachen, auch wenn es sich unglaublich anhört.
    Hier werden auch nicht die Geschäftsführer OBI pauschal ....kollektiv an den Pranger gestellt....!
    Der Markt Lindau ist ein Franchisemarkt, diese Geschäftsführer (Franchisenehmer) sind hier gemeint. Wir könnten die auch beim Namen nennen, und wir werden das auch sicher noch tun wenn sich in Lindau nichts ändert!
    Trotz allem hat OBI als Gesamtunternehmen eine Verantwortung auch diesen MitarbeiterInnen gegenüber!
    Bitte den Beitrag gründlich lesen, dort steht das sich die KollegInnen aus Lindau schon an die Zentrale gewandt haben und trotzdem bisher nichts passiert ist.
    Über solche Zustände kann man doch nicht verhandeln, die müssen einfach nur abgestellt werden!
    In Lindau gibt es keinen Betriebsrat der mit der dortigen Geschäftsleitung reden könnte, ein GBR ist nicht zuständig.
    Wenn weder die Geschäftsleitung von Lindau, noch die Zentrale Reaktionen zeigt, außer den KollegInnen in Lindau mit Konsequenzen zu drohen, dann muß das an die Öffentlichkeit.

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  14. Franchisenehmer - welchen Einfluss hat die Zentrale denn in solchem Fall? Habt ihr das mal gefragt?

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  15. diese Seite verspricht Transparenz. Ihr kennt doch nicht mal das Unternehmen und ich früchte ihr interessiert euch auch nicht sehr dafür. Hoffe die hier schreiben sind keine Kollegen von OBI.
    Was heißt denn "Briefpapier". OBI ist in 12 Ländern + Deutschland + FP vertreten. Von welchem Briefpapier wird hier gesprochen? Jede Gesellschaft hat ihre Geschäftsführer. Hier wird leider ohne Wissen behauptet. Pauschal verurteilt, pauschal behauptet. Fangt mal an professionell zu arbeiten, dann kann man auch Dinge verändern.

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  16. Hallo Anonym 10 Juni 9:48
    als Kommentarschreiber kann ich meine eigene Meinung äußern. Ich kenne das Unternehmen OBI als Kunde. Und wo OBI draufsteht ist für mich auch OBI drin. Ob OBI in weiteren 12 Ländern und FP (?) vertreten ist ist mir egal. Ich bin Kunde in Deutschland und habe sehr wohl mitbekommen, dass sich dieses Unternehmen als Marktführer versteht. Anderseits ist gerade dann so ein Verhalten gegenüber den Mitarbeitern in einem Unternehmen nicht akzeptabel.
    Welche Rolle spielst du überhaupt in dem Unternehmen?
    Wenn du alles besser weißt- wieso schreibst du nicht in der Redaktion?
    Und wenn du zur Firmenführung gehörst- warum lässt du solche Missstände zu??

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  17. OBI ist in 12 Ländern+ Deutschland+ FP vertreten. Schön!

    OBI Verhaltenskodex
    1 Geltungsbereich
    ... Der OBI Verhaltenskodex gilt für alle Unternehmen (nachfolgend OBI genannt), an denen die OBI Group Holding GmbH unmittelbar oder mittelbar mehrheitlich beteiligt ist oder einen Einfluss auf die Geschäftsführung nehmen kann......

    Jetzt möchte ich wissen:
    Kann es sein, dass ein Franchisepartner unter dem Namen "OBI" machen kann was er will, und die "obersten Bosse" hierauf keinen Einfluss haben.
    Wenn ja, dann ist der ganze Kodex eine Farce und hat nur einen Zweck- Altpapier.

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  18. HARHAR ^^ Die Zentrale könnt sich mal n paar bessere Ghostwriter anlachen, für jeden anderen Dreck ist ja Kohle da ohne Ende (ausser für ordentliche Entlohnung der MA)

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  19. samstag 14:00 in deutschland
    eigentlich wird gestreikt, aber keiner da.
    im markt tanzt der bär und die wenigen kollegen wissen nicht wo vorne und hinten ist.
    wo waren die streikenden?
    gemütliches beisammen sein oder sind sie wieder ins bett?

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  20. auch ein obianer15. Juni 2011 um 12:35

    @obianer

    ....Ein Streik (von engl. strike: Schlag, Streich) ist eine kollektive Arbeitsniederlegung (Verweigerung von in der Regel vertraglich vereinbarten Arbeitsleistungen). Er kann sehr verschiedenartige Ziele und Adressaten haben. Politische Streiks sollen Parlament und Regierung unter Druck setzen, mit dem Ziel, dass bei deren Entscheidungen die Interessen der Streikenden berücksichtigt werden. In politisch zugespitzten Situationen können sie zu Generalstreiks auswachsen, die die Wirtschaft eines ganzen Landes lahmlegen.
    Im Rahmen der grundgesetzlich garantierten Tarifautonomie (Artikel 9 Abs. 3) soll ein Streik, der erst nach Ablauf der Friedenspflicht zulässig ist, die Arbeitgeber dazu bewegen, den Forderungen der Gewerkschaft durch Abschluss eines entsprechenden Tarifvertrags nachzukommen. Als „wilde Streiks“ (Engl.: wildcat strike) bezeichnet man die von einer Gewerkschaft nicht autorisierten Arbeitsniederlegungen von Belegschaften.....

    In Deutschland gibt es kein eigenes Gesetz, das ein Streikrecht erlaubt, sondern es ergibt sich aus der Koalitions- und Vereinsfreiheit, die im Grundgesetz in Artikel 9 Absatz 3 festgelegt ist. Ein Streik kann nach Scheitern der Tarifverhandlungen und des – falls vorher vereinbart – Schlichtungsverfahren durch die Gewerkschaften eingeleitet werden. Darüber hinaus wurden die Bestimmungen des Streikrechtes durch die Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichtes erweitert, so wurde festgelegt, dass der Streik ebenso wie der Warnstreik ein rechtmäßiges Mittel zur Durchsetzung der Tarifforderung der Arbeitnehmer ist. Dabei darf sich jeder Arbeitnehmer, ob gewerkschaftlich organisiert oder nicht, an einem (Warn-) Streik beteiligen und die Teilnahme stellt keine Verletzung des Arbeitsvertrags dar, daher sind Maßregelungen durch den Unternehmer verboten und Streikende dürfen weder während des Streiks noch danach wegen der Streikteilnahme gekündigt werden. Auch Auszubildende dürfen für sie betreffende Tarifforderungen streiken. Während des Streiks ruht das Arbeitsverhältnis, die Beschäftigten brauchen keine Arbeitsleistungen erbringen, aber es besteht für die Dauer des Streiks auch kein Anspruch auf Arbeitsentgelt, auch nicht auf Zahlungen der Bundesagentur für Arbeit. Der Arbeitgeber darf Streikende nicht wegen der (Warn-)Streikteilnahme benachteiligen. Gewerkschaftlich organisierte Arbeitnehmer erhalten von den Gewerkschaften für die Dauer der Streikteilnahme eine Streikunterstützung, die abhängig von der Mitgliedschaft pro Streiktag das 2,2 bis 2,5-fache ihres monatlichen Mitgliedsbeitrags beträgt (ver.di).

    Arbeitnehmer sind nicht zum Streikbruch oder direkter Streikarbeit verpflichtet, sie sind berechtigt diese Arbeit zu verweigern, da die Ablehnung direkter Streikarbeit keine unberechtigte Arbeitsverweigerung ist und nicht zum Verlust des Arbeitsentgeltanspruchs führt – zumindest nicht, wenn die eigentlich geschuldete Arbeitsleistung trotz des Streiks erbracht werden kann. Ähnliches gilt auch für Leiharbeiter, die in bestreikten Betrieb ein Leistungsverweigerungsrecht nach § 11 Absatz 5 des Arbeitnehmerüberlassungsgesetz geltend machen können, d. h. alle Beschäftigten die von einer Arbeitnehmerverleihfirma gewerbsmäßig anderen Unternehmen zur Arbeitsleistung überlassen werden, brauchen nicht als Streikbrecher in einem bestreikten Betrieb arbeiten. Ihnen darf dadurch kein Nachteil entstehen und ihr Lohn muss von der Verleihfirma weiter gezahlt werden.

    quelle: wikipedia

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  21. wenn Gewerkschaften ein modernere Tarifverträge abschließen würden und sich in dieser Richtung mal bewegen könnten, würde ´vieleicht die Chance bestehen, dass Unternehmen wieder über Tarifbindung nachdenken könnten.

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  22. na dann will ich mal obianer 1 sein.
    die arbeit ruht.....
    stellt euch mal vor 1 streiktag in D bei einem schnitt vo ca 60 Tsd. euro pro markt
    D.h. 330 mitarbeiter weniger bei einem streiktag.
    bei 2 streiktagen = 660 mitarbeiter weniger.
    wie gut, daß betriebsrat nicht so ohne weiteres kündbar ist.
    ihr tragt es auf meinem rücken aus.

    sitzung und ich arbeite für euch mit.
    nicht euer ernst oder?
    oder wartet der kunde verständnisvoll auf den nächsten tag?
    mist umsatzeinbußen und wieder einige kollegen weniger.
    ist natürlich auch eine art und weise kollegen zu dezimieren.

    schön, daß du mir deine rechte vorgelesen hast.
    aber mit sinkendem umsatz sinkt die mitarbeiter zahl.
    sorry ich bin bereit auf 5 % zu verzichten, wenn dadurch 2 kollegen ihren arbeitsplatz behalten dürfen.
    bin ja nicht egoistisch.

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  23. typische arbeitgeber-phrasen!

    das sind nicht "meine" rechte, sondern das sind die rechte aller arbeitnehmer in deutschland!
    das grundgesetz gilt ebenfalls für alle!
    das betriebsräte sitzung machen und du für sie mitarbeiten mußt ist gleichfalls ein märchen, und zwar eins was nur von arbeitgebern erzählt wird um die kollegen gegen ihre betriebsräte aufzuwiegeln.
    denn auch hier ist die rechtslage ziemlich eindeutig! im betriebsverfassungsgesetz steht nun mal geschrieben das der arbeitgeber dafür zu sorgen hat das betriebsräte ihre (betriebsrats) arbeit ungestört und während der arbeitszeit erledigen können. aber wie bei obi arbeitsschutzgesetze eingehalten werden und mit arbeitnehmerrechten umgegangen wird ist ja allgemein bekannt!

    und wenn dein gehalt so hoch ist das du mit 5% verzicht zwei arbeitsplätze schaffen kannst - na dann mußt du wirklich nicht streiken.

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  24. mein lieber noreply,
    jetzt muss ich dich ganz arg enttäuschen.
    ich gehöre zu den arbeitnehmern.
    in den letzten 10 jahren hab ich sehr viel freizeit investiert, weil mir die arbeit nicht nur spass macht, sondern euch ein beitrag für die allgemeinheit zu leisten.
    ich hätte auch golf spielen gehen können, aber die ausgaben waren mir zu hoch.
    jetzt erzähl mir bitte nichts über arbeitgeberphrasen.
    weil mich das ganze geschehen nun mal interessiert, da es ein teil meines lebens ist, hab ich mir am samstag einen streik mal angeschaut.
    naja, streikende waren nicht vorhanden.
    aber die wenigen kollegen im markt haben gerödelt, wie die verrückten.
    aus jeder richtung haben kunden gezupft.
    bekommen diese kollegen jetzt eine thrapie?
    was sind denn 5% denn wert, wenn ich am abend ein seelisches wrack bin?
    im übrigen, weitere eigene erfahrungswerte:
    grundsätzlich werden sitzungen abgehalten, wenn viel los ist.
    was soll das werden, eine macht demonstration?
    arme kollegen, können nicht mehr zurück, weil sie es nicht mehr ändern können.

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  25. auch ein obianer16. Juni 2011 um 00:33

    sag ich doch:

    typische arbeitgeberphrasen! hören wir jeden tag.
    und es gibt auch immer wieder leute die sowas einfach nur nachplappern ohne nachzudenken.

    und wer ist schuld? wie immer natürlich die bösen betriebsräte, die dafür sorgen das arbeitgeber nicht herrschen können wie sie wollen. die dafür sorgen das für die kollegen einigermaßen vernünftige arbeitsbedingungen bestehen.
    ohne die es bestimmt in allen märkten besser aussehen würde - so wie im obi lindau.

    jaja, die bösen obi-betriebsräte.

    und zur therapie für nicht (mit) streikende kollegen:
    diese kollegen erhalten doch schon ihre therapie!
    seit über 10 jahren, und diese therapie heißt bezahlung unter tarif!
    ihr solltet jedoch eure behandlungsmethoden ändern, schnellstens! denn langsam werdet ihr die kontrolle über den virus streikbereitschaft verlieren. versprochen!

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  26. irgendwie sehe ich keine argumente von dir.
    was soll im obi lindau besser werden?
    haben nicht die angestellten einen einstellungsvertrag unterschrieben und wussten im vorfeld, was sie verdienen werden?
    hast du schon mal ausgerechnet, wieviele mitarbeiter, nach tarifeinführung, betriebsbedingt entlassen werden müssen?
    oder gibt es dort etwa mehr mitarbeiter, als es der umsatz zulässt?
    die bearbeitende fläche wird aber nicht weniger.

    lass mich mal überschlagen...
    sagen wir ca 100 mitarbeiter in einem markt.
    5 % mehr.
    d.H 5 mitarbeiter weniger.
    juhu das nacht dann spass.
    eine abteilung mit 3 mitarbeitern, tja dann werden es nur noch 2.
    das macht 33,333% weniger.
    aber ist ja kein problem, die anderen zwei werden es schon kompensieren.

    zwei dinge habe ich noch nicht beschrieben.
    1. die kompensation der fehlzeiten der betriebsräte.
    2. umsatzrückgang durch unzufriedene kunden.

    oder hast du eine idee, wie man den mehrumsatz generiert um die vorhanden kollegen halten zu können.
    immer noch: mitarbeiterzahl ist abhängig vom umsatz volumen.


    P.S ich bin ein arbeitnehmer, ohne jegliche, höhere position im obi markt.
    desweiteren waren die 5 % in meinen postings, als mein beitrag zu sehen.
    wiederhole, mein beitrag.

    ich habe dir in jedem posting, einige fragen gestellt, aber nur selten eine antwort bekommen.
    fragen sind jene sätze, hinter welchen ein fragezeichen steht.

    weisst du, ich sehe keine ambitionen, wede eine höhere position, noch dem BR beizutreten.
    und da sehe ich meinen arbeitsplatz durch so menschen wie dich als gefährdet an.
    und jedem kollegen muss klar sein, daß sowohl die plätze als z.B gruppenleiter, wie auch BR plätze nur ganz wenige sind.

    mein pesönliches ziel ist in diesem zusammenhang, nach möglichkeit alle zu schützen und nicht nur wenige, welche sich ein "schutzschild eines BR" aufbauen.

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  27. bist du schon mal auf die idee gekoommen, etwas in seiner gesamtheit zu betrachten?

    "Laut der Studie der Natixis-Bank, die sich in erster Linie auf Zahlen des Statistikamts Eurostat und der OECD bezieht, beträgt die jährliche Arbeitszeit eines Deutschen im Durchschnitt 1.390 Stunden. Ein Grieche arbeitet demnach durchschnittlich 2.119 Stunden im Jahr, ein Italiener 1.773 Stunden, ein Portugiese 1.719, ein Spanier 1.654 und ein Franzose 1.554 Stunden."

    wie wäre es mit einer 25 stundenwoche und wir in deutschland werden reine konsumenten.
    hast du dir schon mal gedanken gemacht, wieviel der ware, welche wir den kunden anbieten, aus deutscher produktion stammt?
    wieviele der deutschen firmen ihre produktion ins ausland verlegt haben?
    warum taten sie das?

    yo, mit immer mehr lohn und weniger arbeitszeit wird der wirtschafts standort deutschland richtig konkurenzfähig sein.
    und das ausland reibt sich die hände.


    P.s wer rechtschreibfehler findet, darfs sie gerne behalten.

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  28. Ich glaube nicht, dass es auch nur einen Arbeitsplatz mehr gibt, weil Mitarbeiter auf ihren Lohn verzichten. Sonst wäre es ja so, dass in Märkten, in denen der Tarif nicht gezahlt wird automatisch mehr Mitarbeiter auf der Fläche stehen. Ist aber nicht so, da die Zahl der Mitarbeiter ja am Umsatz orientiert ist. Das Geld verschwindet woanders.
    Auch geht es nicht nur darum Arbeit zu haben, sondern auch davon leben zu können- und sich auch Dinge leisten zu können, die man braucht oder will. Wenn der Einzelne kein Geld hat, um es auzugeben, wird es keinen Konsum geben.

    Hast du dir schon einmal Gedanken gemacht, wie es Deutschland seit Jahren schaffen konnte Exportweltmeister zu sein- trotz dieser hohen "Lohnnebenkosten" wie es immer so schön heißt. Und nebenbei wir exportieren mehr Waren als wir importieren im Gegensatz zu anderen Ländern wie z.B Amerika.
    Mit 2119 Stunden durchschnittlicher Arbeitszeit im Jahr müssten ja eigentlich die Griechen (bei deiner Logik) die Wirtschaftstreiber schlechthin sein. Was man aber derzeit so hört ist das auch nicht so. Es gibt also noch andere Faktoren, von denen hier nicht gesprochen wird.
    Jetzt gibt es die Gewerkschaften und Tarifverhandlungen in Deutschland schon seit rund hundert Jahren und trotzdem (oder gerade deswegen) ist Deutschland erfolgreich. So wie ich deinen Beitrag verstehe, eigentlich ein Ding der Unmöglichkeit oder.
    Betrachte das doch mal in seiner Gesamtheit!
    Ich denke du solltest dich doch besser informieren.

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  29. OECD Zufriedenheitsindex: http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/0,1518,764779,00.html

    Die Deutschen sind notorische Nörgler, obwohl eines der am höchsten entwickelten Industrieländer mit der besten sozialen Absicherung, der wenigsten Arbeitszeit und dem meisten Urlaub weltweit!

    Die OBI Betriebsräte stehen hierbei an vorderster Front und schimpfen über unmenschliche Arbeitsbedingungen bei OBI, obwohl es den BR's doch am Besten geht von allen Mitarbeitern. Kündigungsschutz, Kaffekränzchen während der Verkaufszeiten und Fahrten mehrmals im Jahr in die Zentrale inklusive.....

    "Unmenschliche Zustände" von denn Menschen in Afrika, Süd- und Latainamerika, Indonesien u.s.w. nur träumen können.

    Den Mitarbeitern bei OBI geht es wirklich schlecht.

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  30. Na super, das sag doch mal den Mitarbeitern von OBI Lindau.
    Sind wir jetzt schon soweit, dass wir uns von OBI mit Afrika, Süd- und Lateinamerika, indonesien etc. vergleichen sollen.
    Was soll dieser Beitrag- verstehe ich nicht!

    Soll er heißen: Liebe Obi-Mitarbeiter, egal wie übel ihr behandelt werdet, denkt an die dritte Welt---- und schon gehts euch besser!??

    Und da heißt es die Gewerkschaften sind realitätsfremd.

    (Wenn hier ein Beitrag gekommen wäre, in dem man OBI mit einem dieser Länder verglichen hätte, na das hätte ja wieder Kommentare gegeben.)

    Ich halte deinen Komentar für eine Entgleisung.

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  31. Sorry, lieber harald, aber china hat uns geschlagen.
    wir fallen jedes jahr ab.

    http://www.focus.de/finanzen/news/konjunktur/exportweltmeister-china-haengt-deutschland-um-laengen-ab_aid_625882.html

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  32. Tja, aber dafür kauft China mit dem Geld, das es durch den Export verdient auch wieder mehr Waren aus Deutschland- immerhin 7 % mehr.
    Also nicht Deutschland ist schlechter geworden, aber mit dem chinesischen Boom können wir halt nicht mithalten. (Auch nicht mit den Bodenschätzen)
    Wären aber unsere Waren zu teuer würde sie keiner kaufen wollen, oder. Und darum ging es doch.
    Übrigens auch OBI kauft gerne Billigkram aus China ..... siehe CMI, Import etc.,- und verdient damit kräftig.
    Also mal nicht rumjammern "nur" zweiter zu sein.

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  33. yo harald, fast 1 Mio. zeitarbeiter machen einiges möglich.
    ohne jetzt andere gruppen nennen zu müssen.

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  34. obianer 1
    Jetzt entscheide dich doch mal in welche Richtung du möchtest- nur rumsticheln ist keine Art. Erstens bin ich auch gegen Zeitarbeit/ Leiharbeit, (nebenbei bemerkt möchte ver.di hier eine tarifliche Regelung im Einzelhandel) und zweitens ist lt. Aussage Hr. Tepaß Leiharbeit kein Thema bei OBI.
    Du driftest ab, und ein richtiger Austausch ist so, wenn man den Zusammenhang auseinanderreißt, nicht möglich.
    Mir scheint du möchtest den Standort Deutschland schlechtmachen, und ich verstehe nicht warum.
    Ist es denn der Untergang Deutschlands, wenn Arbeitnehmer am Erfolg teilhaben, indem sie Lohnerhöhungen fordern und wenn nötig erkämpfen?

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  35. ist ganz einfach harald,
    ich sehe meinen arbeitsplatz gefährdet.
    firmen die der meinung sind, daß eigene mitarbeiter zu teuer werden, setzen in deutschland vermehrt andere mittel ein.
    durch z.B
    a) zeitarbeitsfirmen
    b) 1.- euro jober
    c) outsourcing

    wer manchmal glaubt, daß eigene mitarbeiter im betrieb arbeiten, kann sich gewaltig täuschen.
    es sind oft fremdarbeiter, welche lediglich die räume der firma nutzen.

    klar und deutlich:
    BR kostet geld und somit auch arbeitsplätze.
    und meiner soll es nicht werden.

    streiks?
    klasse, umsatz geht zurück und wieder einige arbeitsplätze weniger.
    aber BR betrifft es ja nicht, schlisslich ist man ja unkündbar.
    sind aber wenige, der rest ist nun mal kündbar.

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  36. @ obianer1:

    Geschäftsleitung kostet auch Geld: Also auch abschaffen! *grins*

    Deine Contra-BR-Argumente sind der Witz!

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  37. auch ein obianer17. Juni 2011 um 22:32

    obianer 1

    na du bist ja ein früchtchen. einer von der ganz taffen sorte was?
    ich hoffe und wünsche inständig, dass dir genau das widerfahren möge was all jenen widerfahren kann die in betrieben ohne betriebsrat arbeiten!
    und hoffentlich gibt es dort einen betriebsrat, der dann, völlig entgegen der sonstigen praxis, nur mitleidig schaut und dich links liegen läßt.
    wird zwar nicht in erfüllung gehen, da betriebsräte sich in aller regel sogar für solche art von mensch wie du einer bist einsetzen, aber wie sagt man so schön: die hoffnung stirb bekanntlich zuletzt.

    und weißt du was ich noch glaube?
    du bist alles -> nur kein normaler marktmitarbeiter bei obi!

    ende

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  38. An Anonym 16.06. 15.09
    Wieso sind in Entwicklungsländern denn die Arbeitsbedingungen so schlecht? Doch nur weil es dort keine b.z.w schwache Gewerkschaften gibt !!! (Von BR s mal ganz abgesehen!)
    Wenn du dich mal schlau machen würdest, wüsstest du, dass vor ca.120 Jahren in unserem Land Arbeitszeiten von 80 Std. in der Woche normal waren ! Urlaub?, Lohnfortzahlung im Krankheitsfall?, Kündigungsschutz? All das gibt es erst seit es Gewerkschaften gibt!!!
    Also bitte mal den Ball flach halten!

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  39. auch obianer 17. Juni 2011 22:32

    sei bitte nicht ganz enttäuscht, wenn ich doch ein "normaler obi mitarbeier" bin.
    und das, ohne jeglichen zwang.

    aber einer, der jederzeit seine meinung frei äussern kann, ohne daß diesbezüglich 5 betriebsräte, einen ganzen tag tagen müssen.

    einige klingen hier, als würden sie in einer "monsterfirma" arbeiten.
    ich glaube, sie machen etwas falsch.

    aber ich weiss, es sind "immer die anderen"

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  40. Was obianer 1, das ist der Grund:
    Angst um deinen Arbeitsplatz. Sei mir nicht böse, aber warum machst gerade du dir darüber Gedanken. Du bist doch schon lange im Betrieb, machst deine Arbeit gerne, arbeitest bestimmt auch mal gerne länger, dafür willst du aber insgesamt nicht mehr Lohn, bist gegen Betriebsräte- wovor hast du Angst. Du bist doch der Liebling eines Arbeitgebers- oder vielleicht doch nicht???
    Fürchtest du etwa die Willkür deines Chefs?

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  41. Hallo Obianer 1:
    Jetzt erzähl doch mal wieviele Zeitarbeiter bei euch im Markt beschäftigt sind. Sind die immer da, oder nur wenn besondere Spitzen auftreten?

    1 Euro Jobber sind bei euch sicher keine- dafür erfüllt OBI nicht die Kriterien, dass man diese da beschäftigen könnte.

    Outsourcing: Wo, welche Abteilung und wieviele Mitarbeiter?

    Natürlich kostet ein BR Geld, -du übrigens auch.
    Genauso wie jeder CB, VL etc.... kostet Geld.
    Jedes BL-Meeting, Morningmeeting, Wirtschaftsraumtagung, jede Inventur etc. kostet Geld.
    Ich habe noch nie gehört, dass deswegen schon ein Markt schließen musste.

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  42. auch ein obianer18. Juni 2011 um 14:14

    betriebsräte sind unbequem!
    betriebsräte stellen fragen!
    betriebsräte achten auf die einhaltung von gesetzen!
    betriebsräte schützen ihre kollegen!
    betriebsräte hindern so manche führungskraft daran mit seinen mitarbeitern umzugehen wie mit leibeigenen.

    also sind betriebsräte schlecht!

    deine argumente das betriebsräte arbeitsplätze kosten, sind genau so dumm wie die aussagen der arbeitgeber das längere öffnungszeiten arbeitsplätze schaffen!
    genau so wenig wie durch betriebsräte arbeitspätze verschwinden, hat es durch längere öffnungszeiten mehr arbeitsplätze gegeben.

    ihr müßt nunmal damit leben das es betriebsräte gibt, jetzt und auch in zukunft. tendenz steigend!

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  43. Was Ihr alle hier so hinschreibt...
    gehts auch mal sachlich? Immer nur Polemik...
    Jetzt mal zum Mitschreiben:
    - In einem Markt mit vernünftigen ML brauch man definitiv keinen BR, denn ein guter ML sorgt dafür dass seine Mitarbeiter zufrieden sind (gibt es tatsächlich noch)
    - Ich kenn Hr. Tepaß zwar nicht, aber was man so aus der ferne mitbekommt, hört sich doch vernünftig an, oder??? Ich finde was sich in letzter Zeit getan hat auf jeden Fall sehr gut
    - Wo OBI jedoch dringend dran arbeiten sollte ist
    die Arbeitsweise von manchen Franchisepartnern (Dumpinglöhne, etc....)

    Horrido und Hoppsasa

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  44. In einem Markt mit vernünftigen ML schadet auch ein vernünftiger BR nicht

    hopsasa und horrido

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  45. Wow, zwei vernünftige Comments hintereinander. Selten genug hier. Respekt :-)

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  46. Jetzt werd aber ja nicht polemisch :-)

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  47. Neeeeeeeiiiiiiiiinnnnnnnn :-)))

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  48. ich glaube es ´gibt gute und schlechte ML und BR. Wichtig ist, dass sie miteinander verhandeln können. ML, die gegen Kollegen handeln sind gefährlich und BR, die mehr an ihre Interessen denken (gibt es auch genung!) sind vieleicht noch schlechter. Beide Seiten müssen uns mal zuhören, dann würde vieles besser werden.

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  49. Für mich stellt sich die Frage, ob ML denn überhaupt etwas entscheiden können/dürfen.
    Ich habe den Eindruck, die müssen wegen jeder noch so kleinen Entscheidung erst mal in Wermelsdorf anrufen und sich das o.k. holen.

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  50. zitat:
    Anonym hat gesagt…
    In einem Markt mit vernünftigen ML schadet auch ein vernünftiger BR nicht

    hopsasa und horrido



    lieber anonym,
    genau das sehe ich anders.
    kann es sein, daß auch bei einem vernünftigen marktleiter, in den letzten wochen einige kollegen, für tage "verschwunden" waren?
    weil sie evt. mit verdi unterwgs waren?

    kann es sein, daß auch bei einem vernünftigen marktleiter gestreikt wird, aus solidarität, weil verdi in anderen märkten streikt?

    armer, vernünftiger marktleiter, der sich die mitarbeiter zusammen suchen muss, um den umsatz zu halten.
    was passiert mit der anzahl der mitarbeiter, wenn er den umsatz nicht halten kann?
    betriebsbedingte entlassungen?

    sorry, euer "kampf" in allen ehren, aber es geht auf die kosten der mitarbeiter.
    weil die anzahl sinkt.

    ich hoffe ich hab mich auf einem eurer flugblätter verhört, als mir jemand sagte, daß kunden nicht eikaufen sollen, weil der betrieb bestreikt wird.
    sagt bitte, daß es nicht wahr ist.
    da umsatz = anzahl der mitarbeiter.

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  51. Ich bin mir sicher, dass du dich auf dem Flugblatt "verhört" hast.
    So wie du auch vieles andere einfach nicht verstehst.

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  52. Mitglieder von ver.di streiken nicht nur aus "Solidarität" mit anderen!
    Sie streiken für gerechtere Arbeitsbedingungen, für gerechtere Lohnzahlungen usw.
    Und mit Betriebsräten hat das überhaupt nichts zu tun. Es gibt viele Mitarbeiter die keine Betriebsräte sind und trotzdem streiken, und zudem noch nicht mal in der Gewerkschaft sind. Warum das wohl so ist?

    Vernünftige Marktleiter? Sollte es die wirklich geben, und das auch noch in Märkten die keinen BR haben? Ist das nicht ein wenig zu viel an Selbstbeweihräucherung liebe Marktleiter?
    OBI Lindau ist überall! In dem einen Markt weniger, in dem anderen mehr. Und ob Franchisemarkt oder AG, spielt dabei überhaupt keine Rolle. Überall steht OBI drauf!
    In Märkten wie Lindau gibt es keine Betriebsräte, wer also ist dann an diesen Zuständen schuld? Verdi? Die Politik? Das Betriebsverfassungsgesetz und andere Gesetze die nicht eingehalten werden? Oder ganz schlicht und ergreifend die "vernünftigen Führungskräfte", die nicht verhindern das solches geschieht? Die Unrecht nicht verhindern, sondern fördern?
    Oder sind die Mitarbeiter in den Märkten wieder mal selber daran Schuld weil sie in solchen Märkten arbeiten und sich nicht wehren?

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  53. jetzt wird aber "JetztReichts" mal richtig böse.
    schuldfrage in lindau?
    glaubt ihr wirklich dasß ein "brechstangenprinzip" das richtige ist?
    versucht es doch mal mit dialog.

    das mit den vernünftigen marktleitern, ja die gibt es.
    sonst würde ich da nicht arbeiten wollen.
    und ich könnte mir vorstellen, auch in anderen märkten zu arbeiten, ohne jetzt die namen zu nennen.

    ich persönlich finde es sehr produktiv, wenn mehrere BR 2 stunden tagen, um die frage zu klären, ob ein kollege 1 stunde überstunden macht, weil die sonne die pflanzen austrocknet und diese gegossen werden müssen.

    betribsräte in allen obis und für obi wird es günstiger, die pflanzen von einer fremd firma pflegen zu lassen.

    aber ist doch schön zu sehen, daß andere firmen arbeitsplätze schaffen, welche dann bei obi die beratung vornehmen.
    ist eure maschinenabteilung etwa ab und zu mit einem "fremdmitarbeiter" besetzt?

    hoffentlich werden es nicht mehr.
    oder soll ich mich gleich bei einer fremdfirma bewerben?

    wieviele fremdfirmen arbeiten in so eine obi markt?
    sind die reinigungskräfte obi kollegen?
    und wie sieht es in anderen bereichen aus?

    hoffentlich kommt obi auf keine dummen gedanken.
    "wein" das wäre mein arbeitsplatz unter umständen.

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  54. Aprospos, ich hatte dir Fragen gestellt.
    Bekomme ich da auch Antworten?

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  55. oje, ich hatte mit fragen, zahlen usw angefangen
    und trotz hinweis (fragen mit fragezeichen), keine antworten bekommen.

    welche frage ist dir denn wichtig, ohne daß ich jetzt alles nachlesen muss?
    werde sie dir beantworten.

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  56. 18. Juni 13.42 Uhr
    da stehts

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  57. lieber harald,
    ich sehe da keine fragezeichen.
    aber um dir doch eine antwort zu geben, werde ich dir meine persönlichen beweggründe nennen.

    meine frau hat vor 26 jahren eine ausbildung bei einer bank angefangen, bei der sie heute noch arbeitet. (mittelgrosses unternehmen)
    sie war immer BR- feuer und flamme.

    doch seit einigen jahren werden immer mehr abteilungen "outgecourst".
    warum?
    weil das unternehmen geld bezahlt hat und ihnen erklährt wurde, daß eigene mitarbeiter zu teuer geworden sind.
    jetzt geht sie mit immer mehr "fremdkolleginen" in die mittagspause.
    und fragt sich jeden tag, wann ihre abteilung dran ist.
    ein scheiss leben ist das.

    harald, wenn es so weit ist, werde ich 5 % von meinem gehalt anbieten, damit sie ihren job behalten kann.
    sollten sie nicht darauf eingehen, dann wird sicher verdi eine freien arbeitsplatz zur verfügung stellen.
    oder etwa nicht?

    macht euch mal gedanken, wieviele arbeiten in einem obimarkt nicht von obi mitarbeitern durchgeführt werden.

    wünsche weiter viel spass
    und jedem einen sicheren arbeitsplatz

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  58. Hallo
    Obianer 1 hat ja am 19.06. 7.06Uhr schon einige Anhaltspunkte gegeben. Reinigungskräfte sind Fremdfirmen und die Stundenanzahlen werden immer weniger, so dass die Ausstellungen und Mitarbeitertoiletten immer "schlimmer" aussehen. Das war vor 10Jahren nicht so, obwohl es auch eine Fremdfirma war, konnte man sich diese noch aussuchen und die Stunden fleixibel planen. Jetzt nicht mehr. Alles vorgegeben.

    Fremdverkäufer kann man ja auch die Mitarbeiter von Worx/Bosch u.a. Firmen betrachten. In anderen Einzelhandelshäusern (Technikhäusern) sind das viele Fremdmitarbeiter. Ich hoffe, das ist nícht die Zukunft der Beratung. Aber die neugebauten OBI Häuser sollen ja nicht ohne Grund mit mehr Teilzeitkräften "bestückt" werden.Nur Abteilungsleiter und pro Abteilung eine Vollzeitkraft sollen sein. Vielleicht ist das der Weg den OBI glücklich macht. Mitarbeiter macht das jedenfalls nicht glücklich, denn so ist ohne vernünftiges Einkommen kein Konsum möglich, noch nicht mal im eigenen OBI Haus.

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  59. wer sind eigentlich die fremdem menschen, welche die immer mehr werdende lux ware verräumen?

    es sind noch viel mehr "fremde" in einem obi markt.
    bin überrascht, daß diese nicht genannt werden.
    liegt vielleicht daran, daß diese obi hemden tragen.
    oder man verdrängt es mit absicht.

    hm... doch nicht immer obi drin, wo obi drauf steht.

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  60. Also ich sehe im Beitrag 13.42 (18.Juni) schon Fragezeichen. und eigentlich würde mich das auch interessieren. Hier werden von dir Behauptungen aufgestellt, die als Fakt hingestellt werden, und wenn es konkreter wird, kneifst du.
    Obianer 1: Du tust wie der große Durchblicker, aber klare Aussagen bringst du auch nicht, obwohl du das bei jedem anderen monierst.

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  61. @obianer 1

    ...hoffentlich kommt obi auf keine dummen gedanken.
    "wein" das wäre mein arbeitsplatz unter umständen....

    Auf diese "Dummen Gedanken" ist OBI längst gekommen!
    Und völlig ohne Betriebsräte! siehe
    hier das wäre dann Dein Arbeitsplatz -> ohne Betriebsrat!

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  62. liebe blpg redaktion,
    das gibt es in D länst auch mit betriebsräten.
    z.B real märkte.
    vielleicht beugt man in warschau vor, wer weiss?
    das kann ein BR ganz sicher nicht verhindern.
    sollen wir nicht lieber in D bleiben?
    denn die gegen beispiele wären sonst für mich z.B bosnien und kroatien(sehr willig, da hohe arbeitslosigkeit)
    ich vermute, die würden gern in lindau arbeiten.
    also lassen wir mal weg. oder?


    @ alf
    in meinen beiträgen ist viel inhalt vorhanden.
    ihr müsst es nur richtig lesen und meine ironie so manches mal einfach umdrehen.
    meine vielen fragen? nein so manches mal sind es bereits antworten.

    liegt vielleicht daran, daß einige hier mehr mit sich selbst beschäftigt sind, anstatt sich tatsächlich über andere gedanken zu machen.

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  63. jetzt hätte ich fragen an die blog redaktion.
    kann ein BR verhindern, daß elektronische kassen intalliert werden?
    kann BR verhindern, daß bestimmte arbeiten ausgelagert werden?

    klare antwort von mir, nein kann er nicht.
    er kann dazu beitragen, daß solche dinge immer mehr von den firmen eingesetzt werden.

    und zwar immer dann, wenn eigene mitarbeiter zu teuer werden.

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  64. Hallo obianer 1,

    Entschuldige, aber so viel dummes Zeug wie von Dir habe ich schon lange nicht mehr gelesen!

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  65. Also ich erinnere mich schon an Zeiten ohne BR. Da gab es z. B. für Mitarbeiter deren regulärer freier tag zufällig auf einen Feiertag fiel in dieser Woche keinen freien Tag. Pech gehabt! Nur eine Nebensächlichkeit? Vielleicht, aber auch ein Beweis, daß das vorhandensein von Betriebsräten schon auch Vorteile hat.
    Zum Thema OBI Lindau - Eine Unternehmenszentrale hat sich dafür zu interessieren, was in einem Ihrer Märkte vor sich geht, egal ob Franchise oder nicht

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  66. ich muss mal schreiben weil ich total sauer bin. Unser BR war mal wieder in der Zentrale zur Sitzung. 3 ganze Tage. Die sind mit nichts wieder gekommen. Die haben uns erzählt da wurde nur rumgestritten aber nicht mit den Geschäftsführern sonder mit den Mitgliedern. Wir wollten wissen ob wir die Prämie bekommen. Dann bleibt doch im Markt wenn ihr nichts macht. Jetzt wollen die noch einen neuen Betriebsrat gründen wo alle dabei sind. Auch die nicht zu Deutschland gehören. Seid ihr dann nur noch Kaffee trinken? Ich glaube wir haben alle die Falschen gewählt. Tut mir leid aber ich bin so sauer.

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  67. ein franchise markt ist nicht "der ein markt der zentrale"
    er gehört dem franchiser.

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  68. richtig, bei franchisern hat die zentrale keine Möglichkeit, die kann nur höflich bitten. vorschreiben wieviel Gehalt die Kollegen bekommen oder wie die Arbeitsverträge aussehen kann sie einfach nicht. denn der Markt gehört 100 % dem franchiser und der macht die Verträge. Ich weiß, dass die Zentrale in einem Markt die Gehälter gezahlt hat als der Besitzer nich mehr zahlen konnte, nicht mal das hätten sie machen müssen. Die Kollegen waren sehr froh, daß es die Zentrale gibt und das die sich für die Kollegen verantwortlich gefühlt hat. Versucht doch mal alles zu sehen. Hier gibt es nur Schwarz und Weiß. Dás ist ganz falsch. Man kann immer etwas verbessern, aber man muss auch die guten Sachen sehen.

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  69. 1. wir waren nicht in der Zentrale in Wermelskirchen.
    2. es wurde konstruktiv diskutiert, zB. über die
    Tarifbindung
    3. es geht nicht um weitere Betriebsräte, die nicht aus Deutschland sind, sondern um die Bildung eines Konzernbetriebsrates der OBI Gesellschaften, zB.
    OST, LUX,....
    4. die Prämie ist beschlossen von der GL und dem GBR

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  70. Wieso zahlt die AG aber nicht mal in allen IHREN Märkten Tarif? Es gibt ja von der Zentrale den Verhaltenskodex, in dem behauptet wird, bei OBI werden keine Mitarbeiter diskrimminiert. Es gibt ja wohl keine grössere Diskrimminierung, wenn die gleiche Arbeit von Markt zu Markt und auch noch im Markt unterschiedlich bezahlt wird !!!

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  71. und die Ungerechitkeit geht weiter: unterschiedliche Kosten für Mieten, für Butter und Brot und sogar für die Bildzeitung. Die Zeiten 0,05 Pfennig für ein Brötchen sind leider vorbei.

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  72. Und was hat das mit gleicher Bezahlung für gleiche Arbeit zu tun?

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  73. Warum habt ihr einen Vertrag unterschrieben? Ihr seid alles top Leute. Verkäufer werden gesucht. Die Welt ist offen.

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  74. BIETIGHEIM-BISSINGEN, 24. JUNI 2011
    Verdi bestreikt Heimwerkermarkt
    Gewerkschaft fordert Anschluss an die Tarifbindung
    Am Mittwoch wurde der Obi-Markt in Bietigheim-Bissingen bestreikt. Spürbare Auswirkungen auf das Kundengeschäft hatte der Ausstand nicht.
    Click here to find out more!

    Streik bei Obi am Mittwoch in der Bietigheim-Bissisngen. Foto: Martin Kalb
    Streik bei Obi am Mittwoch in der Bietigheim-Bissisngen. Foto: Martin Kalb
    Die Gewerkschaft Verdi bestreikt zurzeit Obi-Heimwerkermärkte. Hintergrund ist die Forderung, Obi möge sich der Tarifbindung anschließen. Die Obi-Zentrale in Wermelskirchen erklärte auf Anfrage unserer Zeitung, es bestehe keine Veranlassung für eine Tarifbindung, da man alle Standards einhalte, und die Mitarbeiter bereits gut vergütet würden. Wörtlich hieß es: "Es finden regelmäßig Gehaltserhöhungen statt." Obi habe auch in diesem Jahr bereits eine Gehaltserhöhung vorgenommen. Verdi sieht die Mitarbeiter hingegen unter Tarif entlohnt. luk

    Redaktion: SWP

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  75. Anonym 24.Juni 13:12,

    diese Welt ist auch für Dich "offen"!
    Warum gehst Du nicht einfach wieder und läßt Deine schlauen Sprüche wo anders ab?

    Oder interessieren die dort auch niemanden?

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  76. anonym 24.Juni 18:36,12:50,2:45,
    Leider scheint es so, dass du nicht verstehen willst:
    OBI gibt einen Verhaltenskodex heraus und verstösst PERMANENT selbst gegen diese Regeln(!!!), fordert diese aber von seinen Mitarbeitern gegen Androhung von Sanktionen ein!
    Wenn ich das mal ins Grosse projeziere, würde das bedeuten:
    Deutschland gibt sich ein Grundgesetz und hält dieses nicht ein!

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  77. Guten Morgen.
    Ich habe mir gerade ein paar Komentare von Euch durchgelesen, und was soll ich sagen stellenweise mußt ich echt lachen.
    Wie so macht Ihr Euch gegenseitig fertig.
    Ihr solltet zusammen stehen und Euren Gl`s zeigen das man nicht alles mit Euch machen kann.
    Klar gibt es auch bei uns unverbesserliche die alles glauben was die Gl´s machen und sagen, aber der Großteil von uns kämpft für mehr Geld und den Tarifvertrag. Eins haben wir geschafft: Wir bekommen mehr Geld und den Tarif bekommnen wir auch noch hin.
    Streiken ist ein Grundrecht und im Gesetz verankert. Also haltet zusammen und kämpft für Euch und auch für die Unverbesserlichen.

    Liebe Grüße aus der grünen Hölle.

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  78. Leider wird sich nichts ändern, denn Menschen sind entweder sozial oder so wie gewisse Gl's und Ml's, und behandeln dann ihre Mitarbeiter wie Sklaven! Lügen sich selbst in die Tasche, und stehen in keinster Art und Weise, zu ihren Fehlern, weil sie viel zu viel von sich selbst überzeugt sind!

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  79. Hallo,
    Eine Beschwerde beim ML oder beim VL nützt leider nicht viel. Nur leider trauen sich die Mitarbeiter nicht, sich zu beschweren. Die nehmen alles hin was der GL sagt, sozusagen Leibeigene Sklaven. Ich habe es gewagt beim zuständigen Vertriebsleiter in Wermelskirchen eine Beschwerde zu machen, über die Dinge die bei uns im Markt abgehen, und der Schuß ging voll nach hinten los. Es fand ein Gespräch statt. Ein paar Wochen später musste ich in das Büro des Marktleiters, anwesend war der zuständige Abteilungsleiter. Der Marktleiter hatte 2 Schreiben mit der Frage: Was wollen Sie lieber, Aufhebung oder Kündigung. Ich war zunächst mal schockiert, ohne Bedenkzeit, musste ich eine Entscheidung treffen, sofort. Zeit hatte ich keine. Ich wurde total unter Druck gesetzt, mit den Worten, wenn Sie, wenn Sie die Kündigung annehmen, und hier klagen, werden wir Ihnen dementsprechend auch Ihr Zeugnis ausstellen. Bei Aufhebungsvertrag werden wir auch dementsprechen ein wohlwollendes Zeugnis erstellen.
    Ich hatte hier keine andere Wahl musste diesen nicht rechtsgültigen Vertrag unterschreiben.
    Also sich wehren ist bei Obi zwecklos, die haben ihre eigenen Gesetze.Das ist leider auch schon unseren Kunden aufgefallen.........

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  80. kein Mensch muss eine Vertrag unterschreiben, den er nicht unterschreiben will. Du hast einfach für dich den einfachsten Weg gewählt - nun mach doch nicht alle anderen dafür verantwortlich.

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  81. ja, da geb ich dir vielleicht Recht. Aber die haben auf mich eingeredet und gedroht mit schlechtem Zeugnis.Zeit hat mir ebenfalls keine gelassen zur Prüfung, bzw. Bedenkzeit, da man die Sache unbedingt abschliessen wollte.

    Wenn man seinen Job gut macht, und der ML keine Kritik zulässt, dabei kann doch Kritik eine gute Wirkung fürs Geschäft haben. Fachlich (was mein Bereich angeht) bin ich ihm wahrscheinlich überlegen, er konnte mir halt diesbezüglich nichts nachsagen, nur Kritik konnte er nicht vertragen, dann hat er es eben mit der anderen Methode versucht. Ehrlich gesagt war ich wie vor den Kopf gestoßen, die Art und Weise ist sehr link (ist wahrscheinlich seine Methode) und unseriös noch dazu.

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  82. Mit einem schlechten Zeugnis drohen geht nicht! Das bekommt man aus eigener Erfahrung mit einem Anwalt problemlos geregelt!
    Dann schlage sie statt das zu unterschreiben mit ihren eigenen Waffen, ich habe mich auch bei der zentrale beschwert, aber mich nicht mal durch die Drohung einer Anzeige einschüchtern lassen, denn es war die Wahrheit und die Wahrheit ziehe ich nicht zurück! Dafür entschuldige ich mich auch nicht! Fakt ist, dass sich in den letzten Jahren vieles geändert hat! Und dass man drei Monate auf seine Arbeitspapiere warten muss, zeigt was für Menschen auf diesen Stühlen sitzen! Was so in gewissen Märkten ablauft ist einfach nur traurig, und ich bin froh, dass dieses Kapitel abgeschlossen ist, denn das war Menschen verachtend wie die einen teilweise behandeln! Und nach Aussage meinen früheren Kollegen/innen ist es jetzt noch schlimmer! Alle bekommen Lohnerhöhung was ist alle 5 festangestellte zählen da mal nicht dazu! Traurig, einmal sollte es ihnen gehen, nur ein Monat, wie sie ihre Mitarbeiter behandeln, und alle hätten die Schnauze voll! Sollten mal überlegen, dass ein Markt nur lauft wenn ihre Mitarbeiter zufrieden sind, weil das geben sie am die Kunden weiter!

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  83. traurig was da abgeht !!! HALTET DURCH ODER WAS AUCH IMMER

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  84. wenn man so was liest kommt einem das nackte Grauen, so was macht nicht nur traurig sondern auch wütend, richtig wütend sogar. Klar kann man als nebenstehender sagen "das wäre mir nicht passiert, das hätte ich geregelt" egal auf welcher ebene auch immer, aber (man wünscht es keinem) wenn man selbst davon betroffen ist, sieht das alles schon wieder ganz anders aus. Diese Mitarbeiter tun mir einfach nur leid!
    Aber an diesem Beispiel sieht man mal wieder die Verschiedenheit der MA bei OBI; die einen halten zusammen und bilden ein starke Front und gründen BR, die anderen schaffen alles ab und jeder (versucht) alles alleine zu regeln.
    Die MA bei OBI sollten ALLE zusammenhalten, in jedem Markt sollte es ein BR geben, jeder OBI-MA sollte in der Gewerkschaft sein, und alle zusammen sollten sich stark machen, -dann würde das in Zukunft aus klappen, und solche Missstände wären schnell vom Tisch.
    Dieses ständige "ich regle das alleine mit dem Chef" bringt überhaupt nix. Schließt EUCH endlich zusammen, gründet einen BR, geht in die Gewerkschaft, Informiert euch! -Denn nur zusammen können wir bessere Bedienungen durchsetzten!
    Und verliert auch die Angst euren Job zu verlieren, ein Marktleiter kann nicht den ganzen Markt auf einmal rausschmeißen (außer er möchte seine Karriere genauso schnell beenden!) TUT endlich was.

    mfg Jemand der auch lange nachgedacht hat

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  85. Warum soll man sich zusammen schließen, BR gründen, in Gewerkschaft eintreten, wenn das Gespräch mit dem chef funktioniert.

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    1. Klar kann ein Chef okay sein
      Aber ist dein Chef (soll ja wohl dann dein ML sein)doch wohl nicht der Vorstand von Obi ,oder doch?Oder vielleicht sogar Hr.Karl-Erivan W.Haub.
      Fall es noch nicht aufgefallen ist,in den letzten Jahren hat sich der Marktleiter zum bestbezahlten Hausmeister imn Baumarkt entwickelt.Eigenverantwortung "klein" geschrieben.Personalstärke entscheidet sich ganz wo anders.
      Achja,und falls dann zufällig der Winter Umsatztechnisch so mies wird wie das Frühjahr.Und der nächste Frühling ausfällt.......Umsatzverlust+kein Manteltarif=20 Tage gesetzlicher Urlaub,keine Zuschläge,Niedriglohngruppen,flexible Arbeitszeit,Entlassungen

      Aber zum Glück funktioniert ja dein Gespräch mit dem Chef......


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  86. In einem Gespräch mit dem Chef geht es mir nicht um Tarifverträge. Ich glaube nicht daran. Dafür ist Praktiker und Max Bahr ein zu gutes Beispiel, wie wenig ein Tarifvertrag schützt. Ein Markt, der im Minusbereich arbeitet, wäre ohne den Konzern doch schon längst geschlossen. So ist es dummes Zeug zu behaupten, ML sind nur noch "Hausmeister". Wenn ein ML nur für seinen Markt entscheiden würde, müsste er sich auch am Ergebnis orientieren. Da wären schon viele von uns arbeitslos. Für das Wetter kann niemand etwas. Wir sind nun mal mit unserem Geschäft davon abhängig. Ein Unternehmen muss gewinnbringend arbeiten, sonst ist Schluss - siehe Praktiker. OB mehr für uns geht, weiß ich nicht, dazu fehlt mir der allgemeine Überblick. Die Betriebsräte, die hier arbeiten, sollten sich diesen Überblick vieleicht einmal verschaffen. Ich bin auf jeden Fall froh, dass ich bei OBI und nicht bei der Tarifgebundenen Konkurrenz Praktiker arbeite. Offensichtlich ist unser Management vorausschauender.

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    1. Die Praktiker Märkte wurden zahlungsunfähig weil sie Tarifgebunden waren?????

      Ha!!!!!!

      Du solltest Dich dringend mal informieren. Ja ich weiß, das ist anstrengender als .....(gelöscht v.d. Redaktion), aber versuchs mal, es lohnt sich.

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  87. Bevor Du andere aufforderst sich einen Überblick zu verschaffen, arbeite lieber mit denjenigen zusammen die diesen bereits haben.

    Und nochmal zum mitschreiben: Der Marktleiter bei OBI entscheidet nichts mehr!
    Er hat umzusetzen, was Ihm vorgesetzt wird!
    (Außer in Franchisemärkten)

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    1. Gibt es denn überhaupt noch Franchisemärkte bei OBI? Und wenn, wo? Soweit mir bekannt, wurden einige Franchisemärkte in "Standardmärkte" gewandelt.

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  88. Seit der geschichte mit MaxBahr und Praktiker wird die Situation immer schlimmer. Abgesehen davon das unser Marktleiter die Mitarbeiter beschimpft und vor anderen an den Pranger stellt wenn sie Fehler machen setzt er die Mitarbeiter noch unter druck." Wenn einem was nicht ´passt soll man sich verpi**en. Ihr bekommt eh nichts mehr hier in der Gegend. "-"Beschweren brauch sich keiner von euch". Wir brauchen in Kassel auch dringend ein Betriebsrat -Aber keiner draut sich.

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    1. Wenn keiner sich traut wirds auch nichts werden!
      Kassel gehört zur Deutschland GmbH glaube ich. Ruft einfach mal dort an die sagen Euch was Ihr tun könnt damits was wird.

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    2. Beim GBR anrufen meine ich natürlich!

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  89. Ja, Praktiker und Max Bahr ! Wenn Arbeitsmarkt Markt ist, dann hat sich Angebot und Nachfrage zu Ungunsten der AN verändert. Ein anderes Thema ist die Kommunikation zwischen Führungskräften und Mitarbeitern. Kritik muss möglich sein, aber wenn sie ihren Zweck erfüllen soll, muss sie als Hilfe empfunden werden. Ein ML, der Mitarbeiter anschreit oder bloßstellt wird das Gegenteil erreichen. Vieleicht ein Hinweis an die Zentraleinheiten sich den Führungsfähigkeiten der ML zuzuwenden. Es bedarf einer Kulturveränderung an der Betriebsräte mitwirken sollten. Allerdings sollten Betriebsräte nicht unterschätzen, dass diese Aufgabe auch eine hohe Anforderung an die Qualität der eigenen Mitglieder stellt.

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  90. Stichwort:"Kulturveränderung"

    Tatsache ist, durch das "verregnete" Frühjahr wurden Gewinnerwartungen nicht erfüllt.

    Und wenn die Erwartungen bestimmter Leute, ich will jetzt keine Namen nennen, fängt aber mit "T" an und hört mit "engelmann" auf, nicht erfüllt werden, aus welchem Grund auch immer. Dann zeigen Sie ihre Macht indem sie Druck ausüben um den Erwartungen vielleicht doch noch gerecht zu werden.

    Dieser Druck schlägt dann relativ schnell, auf den Tisch der VL/ ML.

    Da der Arbeitsmarkt momentan ja relativ "gesättigt" ist mit Führungskräften, geht hier natürlich sofort die Angst um, wegen "Versagens"
    durch einen viel besseren "Praktiker" / "Max Bahr" ersetzt zu werden.

    Und dann ist ganz schnell Schluß mit "Kultur" und zwar in jeder Beziehung.




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    1. Hallo BUZZ, was meinst du genau, interessier mich sehr!

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  91. Hört sich so an, als hätte hier jemand, fängt mit "T" an, irgendwelche dubiosen Erwartungen. Lange nicht so viel Unsinn gehört. Es gibt Rechtsgüter Verträge, die zwei oder mehrere Seiten binden. Übrigens ist es für jeden Kollegen und jede Kollegin so, da nennt man es Arbeitsvertrag. Das Geschrei wäre aber groß, wenn OBI den nicht einhalten würde.

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  92. ihr habt nicht viel Ahnung davon, wie ein Konzern funktioniert, oder?

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