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19. März 2016

Die Fertigmacher - ab sofort auch bei OBI?


Die Fertigmacher - der Kampf der Unternehmen gegen seine Betriebsräte


Der Auftrags-Kampf gegen Gewerkschaften und Betriebsräte (Union-Busting) kommt zunehmend auch in Deutschland in Mode. Unter der Überschrift "Die Fertigmacher – der Kampf gegen Betriebsräte und Demokratie" berichtet Werner Rügemer auf der Gegenblende über Entwicklungen und Skandale.
In den USA existiert seit über 100 Jahren eine Dienstleistungsbranche mit der Bezeichnung „union busting“. Busting heißt einfach nur: kaputtmachen. Damals war das bekannteste Branchenunternehmen die Detektei Pinkerton. Es gab Zeiten, da sind diese Dienstleister mit Totschlägern und Maschinenpistolen gegen Arbeiter angetreten, um Streiks brutal zu brechen. Heute treten sie natürlich nur noch in Nadelstreifen auf: Anwälte, Coachs, Testpsychologen, Absolventen der neuen „wissenschaftlichen“ Disziplin „Human Resources“. Auch die alte Bezeichnung „union busting“ wird inzwischen häufig durch die salonfähigere Variante „union avoidance“ (Gewerkschafts-Vermeidung) ersetzt. Natürlich haben sich die amerikanischen Gewerkschaften mit dem Dachverband AFL/CIO schon lange dieser Herausforderung gestellt. Dazu ist es immer wieder notwendig die Attacken der Demokratiefeinde zu erforschen, was gegenwärtig in Kooperation mit Initiativen wie „Jobs with Justice“ stattfindet. Da nun viele wirtschaftspolitische Trends aus den USA auch in Europa Nachahmer finden, zeigte sich die Notwendigkeit, auch das deutsche „Union Busting“-Feld mal genauer unter die Lupe zu nehmen.

Wer sind die Fertigmacher?

Die „Fertigmacher“ sind „Hilfstruppen“, ohne die im heutigen Kapitalismus kein größeres Unternehmen mehr auszukommen meint. Man kann sie in drei verschiedene Gruppen aufteilen. Die erste Gruppe sind diejenigen, die direkt mit den Beschäftigten, Betriebsräten und Gewerkschaftern zu tun haben: Arbeitsrechtsanwälte, Wirtschaftsdetektive, Überwachungsspezialisten, auf Medienrecht spezialisierte Kanzleien, Unternehmensberater, „christliche“ Gewerkschaften und „gelbe“ Betriebsräte.

Die zweite Gruppe besteht aus dem großen Spektrum der Unternehmerlobby: Unternehmensstiftungen mit dem Schwerpunkt Arbeitsrecht, intransparent finanzierte Universitätsinstitute und Professoren für Arbeitsrecht. Aus diesen Institutionen kommt die Expertise, die wissenschaftliche Zuarbeit. Sie veranstalten Konferenzen, Workshops und bilden Arbeitsrichter und Arbeitsrechtsanwälte aus. Auch die großen, traditionellen Unternehmerverbände wie BDI, BDA und Gesamtmetall zählen zu dieser Gruppe. Sie machen politische Lobbyarbeit am Regierungssitz. Seit nicht allzu langer Zeit finden sich in diesem Feld aber auch neue Arbeitgeberverbände, die sich zum Beispiel im Bereich der Postzustelldienste, der Leiharbeit und der Werkvertragsarbeit etabliert haben.


Die dritte und letzte Gruppe wird von Staaten und Regierungen gebildet. Sie verändern die rechtlichen Rahmenbedingungen, die sich dann vermittelt oder unmittelbar auf die betriebliche Demokratie auswirken. Zum Beispiel durch die Finanzmarktreformen und ihre Auswirkungen auf Private Equity-Investoren („Heuschrecken“) bezüglich Betriebsübernahmen und Zerschlagungen oder durch die Auswirkungen der vier Hartz-Gesetze auf die Ängste der Beschäftigten. Die Agentur für Arbeit und die Jobcenter disziplinieren dabei einen Teil der Reservearmee der Niedriglöhner und Arbeitslosen und sind die größten Zulieferer der Leiharbeitsbranche. Auch die Europäische Kommission fördert europaweit prekäre Arbeitsverhältnisse. Sie setzt zusammen mit dem Internationalen Währungsfonds (IWF) sowie der Europäischen Zentralbank (EZB) Tarifverträge außer Kraft und beschränkt die Handlungsfreiheit von Gewerkschaften, etwa bei der „Sanierung“ von Staatshaushalten.

Die Profis der ersten Gruppe können bei Bedarf engagiert werden. Sie werden sehr gut bezahlt. Durch ihren Einsatz ist heute die gesetzlich garantierte Wahl eines Betriebsrats zu einem riskanten Abenteuer geworden. Wer etwa in einem Call Center, einer Reinigungsfirma, einer Gastronomiekette oder in einem patriarchalisch geführten, bisher betriebsratsfreien Unternehmen eine Arbeitnehmervertretung gründen will, dem drohen Strafversetzung, Kündigung und Arbeitslosigkeit. Den Unternehmen ist es heute sehr viel wert, einen Betriebsrat zu verhindern oder einfach los zu werden. Das rentiert sich schnell im derzeitigen Shareholder-Value-Kapitalismus. Sie zahlen die Honorare für die „Fertigmacher“ schließlich dafür, dass auf unbezahlte Überstunden, fremdbestimmte Flexibilität oder Kürzungen von Urlaubs- und Weihnachtsgeld keine lästige Gegenwehr der Betroffenen zu erwarten ist.


Beispiel Maredo

Ein lehrreiches Beispiel gibt die Steakhauskette Maredo. Sie hat in Deutschland 57 Filialen. Nicht einmal in jeder zehnten Filiale existiert ein Betriebsrat. Maredo ist ein lukratives Mittelstandsunternehmen, das deshalb wie viele vergleichbare Unternehmen von dem Private Equity-Fonds ECM, also einer „Heuschrecke“, aufgekauft wurde. Solche Investoren wollen die Kosten rigoros senken, wozu natürlich auch die Löhne der Beschäftigten zählen. Und Lohnkosten sind leichter ohne Betriebsrat einzusparen. Einer der wenigen Betriebsräte bei Maredo hatte sich in der Frankfurter Filiale auf der Geschäfts- und Flaniermeile „Freßgass“ etabliert. Die meisten der dortigen Beschäftigten waren Mitglied in der Gewerkschaft Nahrung Gaststätten Genuss (NGG). Die Löhne waren im Vergleich zu anderen Betrieben der Systemgastronomie relativ hoch. Die Mitglieder des Betriebsrats sorgten zudem in der Tarifkommission der NGG für eine überbetriebliche Interessenvertretung.

Die Geschäftsleitung engagierte nun der Reihe nach folgende Profis: Zunächst zwei Wirtschaftsdetekteien, die mit einem verdeckten Ermittler und mit einer heimlichen Videoinstallation Belege für Kündigungen liefern sollten, etwa wegen eines „Diebstahls“ von nicht verwendeten Brotkanten oder ähnlichem. Eines Abends nach Betriebsschluss half dann eine Sicherheitsfirma bei der überraschenden Einsperrung der Beschäftigten im Restaurant. Dann trat die Arbeitsrechts-Kanzlei Buse Heberer Fromm aus Essen auf, die einen Teil der eingesperrten Beschäftigten dazu nötigen konnte, vorbereitete Selbstkündigungen zu unterschreiben. Als Beschäftigte und Betriebsräte dagegen gerichtlich vorgingen und es zu öffentlichen Verhandlungen vor dem Arbeitsgericht kam, kümmerte sich die PR-Agentur Alt/Cramer aus Berlin darum, die Journalisten im Gerichtssaal und außerhalb mit Material der Unternehmensleitung zu bearbeiten.

Die spezialisierte Medienkanzlei Schertz Bergmann, ebenfalls aus Berlin, wirkte schließlich auf Redaktionen ein, um unter anderem die Wiederholung eines kritischen TV-Berichts auf RTL zu verhindern sowie bei der Vorbereitung eines Beitrags für das ZDF zu intervenieren, der dann auch nicht gesendet wurde. Zugleich hatte Maredo eine weitere PR-Agentur namens Faktenkontor aus Hamburg damit beauftragt, das Unternehmen in die Umfrage „Berlins beste Arbeitgeber“ aufzunehmen. Das führte dazu, dass Maredo von Faktenkontor das Zertifikat bekam, zu „Berlins besten Arbeitgebern“ zu zählen. Dieses Umfrageergebnis ließ die in ihrem Image angeschlagene Firma sofort per Pressemitteilung verbreiten. Viele Maredo-Beschäftigte bekamen vor Gericht größtenteils Recht. Trotzdem war nach einem quälenden Jahr der Betriebsrat zerschlagen, die Beschäftigten wurden weitgehend ausgetauscht und die Löhne sind jetzt niedriger als zuvor.

Was gewöhnlich als „Globalisierung“ oder „Deregulierung“ bezeichnet wird, ist zugleich eine riesige „Arbeitsbeschaffungsmaßnahme“ für die genannten Hilfstruppen der „Fertigmacher“. Ob beim Kauf und Verkauf von Unternehmen, bei der Aufspaltung in kleinere Einheiten, bei der Auslagerung ins Ausland oder bei Aufträgen an Subunternehmen – die Unternehmenschefs suchen immer nach den besten Möglichkeiten die Löhne zu drücken, Arbeitsplätze abzubauen, neue Lohnsysteme einzuführen oder Sozialpläne knapp zu halten. Für diese Ziele werden die genannten Profis eingeschaltet.

Ach, schon wieder Naujoks?

In der Bundesrepublik Deutschland gab es natürlich schon lange Zeit kleinere Kanzleien wie Naujoks oder Schreiner+Partner, die öffentlich Betriebsräte als Störfaktoren bezeichneten und im mittelständischen und provinziellen Unternehmermilieu hinterhältige und aggressive Fertigmacher-Methoden erfolgreich anboten. Die ständige, mediale Herausstellung von Naujoks verdeckt allerdings den größeren Teil der Szene. Inzwischen beherrschen Großkanzleien das Geschäft. Seit etwa einem Jahrzehnt haben auch US-Wirtschaftskanzleien wie Freshfields, Clifford Chance, Hogan Lovells, White & Case, DLA Piper und Squire Patton Boggs in Deutschland große Abteilungen mit bis zu 60 Arbeitsrechts-Anwälten aufgebaut. Sie waren zuvor ausschließlich in den Bereichen Fusionen, Kartell- und Wettbewerbsrecht tätig. Auch britische Wirtschaftskanzleien wie Allen & Overy und Taylor Wessing haben neuerdings in ihren deutschen Niederlassungen arbeitsrechtlich aufgerüstet. Thomas Ubber von Allen & Overy gilt in Deutschland als Staranwalt, wenn es um das Verbot oder die Einschränkung von Streiks geht, er vertritt seit Jahren Lufthansa und die Deutsche Bahn gegen die Vereinigung Cockpit und die Gewerkschaft der Lokführer. Dem stehen aber deutsche Kanzleien wie CMS Hasche Sigle und Gleiss Lutz in nichts nach. Ein LLM-Abschluss einer US-Universität gilt heute als ein karriereförderndes „Muss“ für Arbeitsrechtler in Deutschland.
Die Gewerkschaften und die Gesellschaft überhaupt sollten sich mit dem geschilderten neuen Netzwerk und seinen Praktiken genauer auseinandersetzen. Es geht dabei nicht nur um die Interessen der Beschäftigten, es geht auch um Tarifautonomie, die Organisationsmacht der Gewerkschaften und letztlich um unsere Demokratie und das Grundrecht auf Koalitionsfreiheit.


Quelle: IGBau.de

Der Top Arbeitgeber OBI hat jüngst auch einen der Big Player unter den Großkanzleien im Kampf gegen seine Betriebsräte, insbesondere gegen den Konzernbetriebsrat, beauftragt.
Die Fa. Freshfields

Kommentare:

  1. Jetzt dreht ihr völlig durch!

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    1. Na ja!
      Es ist schon bezeichnend, wenn OBI, als Reaktion auf die Geltendmachung von gesetzlich verbrieften Mitbestimmungsrechten durch den Konzernbetriebsrat, plötzlich eine der größten Kanzleien Europas engagiert!

      Was zeichnet denn einen TOP Arbeitgeber sonst noch aus?

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  2. ....... Zuerst ignorieren sie dich ............

    ............ dann lachen sie über dich ............

    ............ dann bekämpfen sie dich ............

    ............ und dann gewinnst du. ............

    (Mahatma Gandhi)

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  3. Vielen Dank für diesen Artikel! Hier sind meine Beobachtungen wärend einer Betriebsratsgründung in einer OBI Filiale Die Reaktionen der Marktleitung waren nicht kreativ, sondern folgten der Liste der Ratschläge der Union Busters. Zuerst wurden labile Mitarbeiter zum ML gerufen, der ihnen eröffnete, dass er seinen Job aufgeben würde, wenn es einen Betriebsrat gäbe. Dies entspricht
    einer emotionalen Verunsicherung der Belegschaft. Weitere sachliche und emotionale Verunsicherung folgten mit Falschinformationen wie z.B. "Der Betriebsrat stiftet ewig Unruhe" "Der Betriebsrat bevormundet die Belegschaft" "Der Betriebsrat ruiniert die Filiale" Es wurde eine Mitarbeiterversammlung organisiert die der Information dienen sollte. Leider verhinderte der Marktleiter, dass Betriebsräte aus anderen Filialen und ein Fachmann von Verdi anwesend sein konnten. Die Marktleitung wollte ja auch keine Informationsversammlung sondern ein so genanntes captive audience meeting. Das heißt, die zuvor mit all den Negativparolen emotional aufgeladenen Mitarbeiter sollten die Wahlvorstände zur Aufgabe bringen. Dass dabei Alkohol zugelassen wurde, sollte sicherlich nicht deeskalierend wirken.Die drei zeigten sich aber wirklich als harte Gesellen. Einer sprach, blieb dabei sogar noch halbwegs sachlich. Die anwesende Belegschaft wusste überhaupt nichts über einen Betriebsrat, am Ende kam aber die zielgerichtete Frage: "Ihr seht doch, dass die meisten hier keinen BR wollen. Es muss doch nur einer von Euch zurück treten, dann ist der Spuk vorbei." Ich sag Euch, ich hätte das nicht ausgehalten und wäre zusammengeklappt wie ein Taschenmesser. Aber keiner der drei gab auf.
    Die darauf folgenden Tage waren die Hölle. Eine Hexenjagd gegen jeden positiven Gedanken zu einer BR Gründung. Ein junger Mann aus dem Wahlvorstand, der als das schwächste Glied verortet wurde, wurde extrem unter Druck gesetzt. Dabei scheute sich die stellvertretende Gartencenterleiterin nicht faustdicke Lügen zu erzählen. Irgendwie krass, aber die haben das ausgehalten. Die wirkliche Informationsveranstaltung des Wahlvorstand wurde kaum besucht. Die Mitarbeiter hatten Angst hinzugehen. Als die Marktleitung sah, dass die Wahl nicht verhindert werden konnte änderte sie ihre Strategie. Kaum war der Wahlaufruf ausgehängt, ging ein Bereichsleiter mit einer Liste herum und sammelte alle die aus welchen Gründen auch immer kandidieren wollten. Die Unterstützerunterschriftenliste war ellenlang. Ich gebe es zu, ich war ein ganz schöner Feigling und habe auch unterschrieben. Mir wird heute noch schlecht,wenn ich daran denke. Sinn der Sache war es den Wahlvorstand weiter zu verunsichern und die marktleiterkonformen Kandidaten in Stellung zu bringen. Es blieben dann auch kaum noch Kandidaten für die Liste des Wahlvorstand übrig. Die haben diese trotzdem raus gehängt und die Wahl fand statt. Da der Druck auf die Belegschaft in der Zeit zwischen dem Aufhängen der Liste und der Wahl immer noch aufrecht erhalten wurde gewann die Liste der marktleiterkonformen. Das haben wir jetzt davon. Unser Betriebsrat hilft uns überhaupt nicht und ist völlig Banane. Aber jeder Betrieb bekommt den Betriebsrat den er verdient. Wir sind halt alle Schisser.

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    1. Schade man muss da einfach durchhalten !!!!!!!

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    2. Hallo 20. März 2016 um 14:12

      Das ist eine sehr schöne Beschreibung, der Vorgänge, wenn in einem Markt,

      unseres "TOP Arbeitgebers" eine BR Neugründung ansteht.

      Ich selbst durfte dies im eigenen Markt "live" miterleben.

      Danke übrigens, für die letzten drei Sätze.

      Auch den Grund dafür, das am Schluss der ganzen Quälerei, doch wieder der ML das Sagen bzw. die Mehrheit hinter sich hat und eben keine Mitbestimmung stattfinden kann, da die ML Fraktion alles blockieren wird, hast Du sehr schön beschrieben.

      Dem Kollegen 20. März 2016 um 17:36 muß ich leider recht geben.

      Wenn mehrere Listen rumgehen und von der Mehrheit der Mitarbeiter, wird die Arbeitgeberliste gewählt, dann habt Ihr im Vorfeld Eure Hausaufgaben nicht gemacht.

      Schade, jetzt bleibt nur, die nächsten vier Jahre abzuwarten. Das ist in der Tat Demokratie.

      Noch eine Frage an die Redaktion: "Gibt es tatsächlich Beweise für die Rekrutierung dieses

      Angelsächsischen Frischfeld"?

      Mit besten Grüßen und vorsichtshalber schon mal "Frohe Ostern"

      Euer Buzzy

      P.s.: Ist jetzt nicht ungefähr der Jahrestag des "Gehaltserhöhungsversprechen"?

      Kinder wie die Zeit vergeht!

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    3. @Buzzy
      Jetzt erst gelesen:
      "Gibt es tatsächlich Beweise für die Rekrutierung dieses Angelsächsischen Frischfeld?"

      Ja gibt es!
      Auf Nachfrage wurde der Redaktion bestätigt, dass dem KBR beziehungsweise dessen Anwalt dies inzwischen offiziell bestätigt worden ist.

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    4. "Die Inquisitoren" gehen wieder auf Hexenjagd. Und der "Erzengel" schreitet voran.

      Möge die "Macht" mit Euch sein!

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  4. Also klagst du doch nur dich an. Du hast ein schlechtes Gefühl, alles andere ist Spekulation. Die Kollegen haben gewählt, es gab mehrere Listen, das nennt man Demokratie. Die Zeiten, in denen nur die Kommunisten (Dunkeldeutschland)
    gewählt werden durften, ist "Gott sei Dank" vorbei.

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    1. Warum ist hier und auch in unteren Kommentaren immer von Sozialismus die Rede. Als ich jung war, gab es für jeden der sich kritisch äußerte den Stempel: "Du Kommunist. Geh doch nach drüben". Eigentlich habe ich gedacht wir haben das überwunden. Doch im Bezug auf gewerkschaftliche Arbeit und Betriebsräte scheint das immer noch schick zu sein. Nur mit dem rüberschicken, dass geht halt nicht mehr.
      Was 20.März 14:12 Uhr schreibt ist sicherlich eine Selbstanklage. Das ganze ist aber weit mehr. Es werden konkrete Handlungsschritte der Marktleitung aufgezeigt. Das einzige was Spekulation ist, ist die Aussage, dass das Ganze einer Liste der Union Busters folgt. Selbst wenn das nicht stimmt und die Marktleitung "kreativ" war, sind die genannten Vorfälle mehr als bedenklich.

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  5. .. vieleicht drehen wir durch, vielleicht ist es auch die Ignornaz von Menschen mit stark konserativer und obrigkeithöriger Einstellung, die aber nur am unteren Ende der Nahrungskette stehen, wobei ich da unsere VL´s mit einbeziehe. Diese Menschen Glauben anscheinend indem sie sich den Arsch aufreissen und zusehen das andere das auch tun, und für ihre Leistung am besten keine Fordrungen aufstellen, haben sie lange einen sicheren Arbeitsplatz. Den Arbeistplatzverwaltern ( RGF, GF ) gefällt das auch genau so lange wie die Leistung nicht nachlässt UND man ins politische Bild der Firma passt. Passt es nicht mehr draf man gehen. Was heisst das für unsere Bemühungen, den Verkäufer ? Folgende Hypothese: Ein RGF hat in einer Region eine eigeständige Gruppe. Diese ist sehr Verdi und BR Aktiv aber politisch mit ihren Umsatzträgern nicht auf Kurs. Was kann ich( RGF oder höher)tun. Nun ich würde ihr Konkurenz im eigenen Haus durch Neueröffnungen entgegesetzten. Die Zahlen schwinden innerhalb der eigenständigen Gruppe.Ich schwäche das Forderungspotenzial der Gewerkschafter. Ich schwäche Einzelstandorte durch unterlassen von personal oder Investmaßnahmen das eine Tragfähigkeit nicht vertretbar erscheint. Ich hole die eigenständige Gruppe in die Muttergesellschaft. Ich schließe renitente Märkte. Ende.
    Was ich mit der Hypothese deutlich machen will, es wird irgentwann Nachrichten geben das Märkte schliessen müssen, und es wird eine Verbindung zu BR und Verditätigkeiten hergestellt werden. Lasst euch nur nicht einreden das diese dafür Ursächlich sind, im Sinne von, der Standort ist wirtschaftlich nicht tragbar. Das sind Dinge die wurden schlimmsten falls schon entschieden und eingeleitet. Darum gilt: je mehr wir werden umso sicherer sind unsere Jobs. Auch in den Märkten der Muttergesellschaft. Der Kelch des Lohndumpings wird an euch nicht vorbeigehen. Und den VL frage ich: Wie lange wollt ihr das Spiel mitmachen? Keine Regeln das Gehalt betreffend? Immer wieder Menschen zu Niedrigstlöhnen einestellen müssen? Personal auswechseln weil es zu alt und zu teuer wird? Jahre an Erfahrung und Wissen auf dem Firmenpool verbannen weil Kosten über sybyotische Vorteile gestellt werden? Eure entscheidung , sorry das sind die gedanken die mir bei dem obigen Text durch den Kopf schiessen. Und wie passt das zum Top Employer??
    Darum mache ich weiter. Weil ich endlich eine gleichberechtigte Arbeitsplatzkultur erleben möchte in MEINER Nummer 1. Unsere Nummer 1

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  6. Du bist sehr verbittert. Ich weiß nicht was in deinem Leben schief gelaufen ist. OBI führt aber keine politische Auseinandersetzung, sondern ein Handelsunternehmen. Du urteilst über alle GF, RL, VL, "gelbe BR" und die vielen Kollegen, die nicht deiner Meinung sind. Nur du scheinst zu wissen, was richtig oder falsch ist. Ich bin froh, dass es in diesem Land Meinungsvielfalt gibt. Deine "guter Mensch oder schlechter Mensch" Ideologie hört sich für mich an wie die Diktatur der ehemaligen DDR. Das wollten die Leute nicht mehr. Mein Kopf gehört mir, darum bin ich nicht schlechter als du.

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  7. Hier wird nicht nur der AG, seine GF, RL, VL und viele Mitarbeiter, sondern auch BR unter Verdacht gestellt. Was soll es für eine Einteilung sein, gelbe oder rote BR? Gerade die Arbeit der BR lebt von unterschiedlichen Meinungen. Belegschaften wählen frei Betriebsräte, von denen sie sich vertreten fühlen. Das BetrVG spricht nicht ohne Grund von vertrauensvoller Zusammenarbeit. Sie finden keine Stelle, in der BR aufgefordert werden ihren AG zu bekämpfen. Natürlich gibt es Auseinandersetzungen, wenn zwei unterschiedliche Positionen aufeinandertreffen, aber was hier gerade abgeht, macht jeden Lösung unmöglich. Es geht um Arbeitnehmer und Arbeitgeber und teilweise unterschiedliche Interessen, es geht nicht um eine ideologische Auseinandersetzung oder gar die Abrechnung mit dem Kapitalismus. Vielleicht denkt ihr noch einmal darüber nach was der Sozialismus mit den Menschen gemacht hat.

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  8. Ich bin nicht verbittert, sondern entschlossen was uns als Top emoployer becheinigt wird auch in den Märkten umzusetzten. Und doch es ist eine politische Auseinandersetzung. Firmenintern, aber politisch, da es um unterschiedliche Interessn geht. Du irrst also. Politik heisst nicht das sie politische Auaeinandersetzungen ausschlieslich in Landtage und in Parteien gehören. Ich habe auch nie behauptet besser oder schlechter zu sein. Die Personalpolitik ( da isses wieder) halte ich allerdings für falsch, und darum werde ich mit den mir zur Verfügungstehenden Mitteln versuchen das zu ändern, vieleicht dich hier im Blog von einer anderen Meineung zu überzeugen...

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  9. "Kampf der Unternehmen, gegen seine Betriebsräte"

    Ist außer mir, schon mal jemandem aufgefallen, dass alle Repressalien, ausschließlich die Betriebsräte der "Märkte" betreffen, nie aber den "BR Zentrale"!?

    Sollte einem auf jeden Fall mal, eine Überlegung wert sein.

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    1. Woher weißt Du das so genau?

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    2. Gehörst du zu diesem BR Zentrale? Sonst liest man nie darüber, womit die sich so beschäftigen. Dann schreib doch mal mehr, wieso es bei denen so anders läuft.

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    3. Noch eine Frage:
      Geht es den Kollegen in der Zentrale nun so gut, weil der BR so schlecht oder "gelb" ist?
      Wenn es so ist, warum sollen die Kollegen einen "guten" oder "roten" BR wählen?

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  10. Der Gedanke vom Verfasser am 21.3.2016 um 22.24 Uhr finde ich Interessant, ob ein Fake Betriebsrat nun besser behandelt wird ? :)

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    1. Welche Farbe hat mein BR? Kann ein BR Täuschung sein? Wer entscheidet über Farbe oder Täuschung? Und wenn Betriebsräte über andere Betriebsräte richten, welche Rolle spielen dann wir, die Kolleginnen und Kollegen? Werden wir auch in Farben eingeteilt? Was sind dann die richtigen Farben? Wie müssen wir sein, um dem Anspruch unsere Betriebsräte zu genügen? Und was, wenn wir nicht gut genug sind für unsere Betriebsräte?

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    2. Ein BR ist ein Interessenvertreter ALLER Mitarbeiter. Die Mitarbeiter der Märkte die einen guten BR haben , werden das auch merken und hoffentlich auch hinter ihren BR stehen und ihm hier nicht in den Rücken fallen.Jeder Mitarbeiter wird vertreten , auch die , die sich nicht öffentlich zu einem BR bekennen , weil das vielleicht ihrer Kariere schadet. Ich kenne einige , die die Hilfe dann doch irgendwann in Anspruch nehmen mussten , weils mit der Karriere plötzlich nicht mehr so gut lief, auch unverschuldet. Leider gibt es aber auch BRs die Arbeitgeberseitig gelenkt werden. Die werden sich einen scheiß um die Einhaltung von Gesetzen ,Verordnungen oder Belange der Belegschjaft kümmern , sondern einseitig entscheidungen durchwinken , nichts hinterfargen zudem was der AG so unternimmt sondern immer schön den Ball flach halten.
      Ob ihr Mitarbeiter gelb oder rot seit , müsst ihr mit euch selber ausmachen.Ob der BR gelb oder rot ist könnt ihr bei den Wahlen beeinflussen , indem ihr euch z. B: selbst aufstellt , wenn euch der letzte BR nicht gefallen hat. Leider machen dies zu wenige und der AG kann seine Maulwürfe platzieren. Wie oben schon erwähnt : jeder hat den BR den er verdient hat.

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  11. Es gibt keine Guten oder Schlechten BR´s. Es gibt auch keine Belegschaft die es mehr oder weniger Verdient von einem BR betreut zu werden.

    Es gibt nur solche BR´s die ihr Ehrenamt ausfüllen und welche die sich dahinter verstecken.

    Was die Belegschaft angeht, sollte sich kein BR als Richter aufspielen. Menschlich darf man natürlich seine Meinung haben, aber die hohe Kunst ist es doch einem ungeliebten Kollegen genauso vor der Willkür des Arbeitgebers zu schützen, wie alle anderen. Dazu muss man aber auch bereit sein sich gerade zu machen und in den Konflikt gehen.

    Dieser Konflikt könnte jetzt vor der Tür stehen. Zur Zeit ist es noch so das nur auf KBR Ebene die neue Kanzlei eingesetzt wird. Aber was ist es wenn sie unten in den örtlichen BR´s angekommen sind?

    Fragt Euch selber ob Ihr dafür bereit seid. Und falls nicht? Dann sucht Euch Hilfe! Es gibt ein paar BR´s von denen habt Ihr alle sicher schon gehört, die sogenannten gallischen Dörfer. Sprecht mit den BR Kollegen und profitiert von deren Erfahrungen. Geht endlich auf BR Seminare, und nicht nur die Grundlagen. Es gibt unendlich viele Seminare in denen man Verhandlungen und Rhetorik gezeigt bekommt.

    Ihr habt noch keinen Anwalt? Dann wird es höchste Zeit! BR´s sind Laien, keine Profis. Lasst Euch rechtlich beraten.

    Es gibt so viele Dinge die man machen kann. Aber eins ist klar, niemand bekommt was geschenkt. Werder wissen, noch Tarifverträge. Also bewegt Euch, und kämpft für Eure Rechte!

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  12. Wo gibt es diese gallischen Dörfer? Sind diese Dörfer gelb oder rot? Kann man sich da entscheiden? Passt ein roter Betriebsrat zu einer gelben Belegschaft oder umgekehrt?
    Sollen gelbe Belegschaften vielleicht gar nicht wählen? Also lieber keinen Betriebsrat als einen gelben? Ist das euer Rat?

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    1. Schau das Video an!
      Da findest Du schon einige der "Dörfer!

      Und Kollegen dort sind weder gelb noch rot, sondern fordern einfach nur was fair und gerecht ist.
      Und nochmal: Jede Belegschaft hat den Betriebsrat den sie sich gewählt hat! Und wenn dabei das Ergebnis ist, dass die ML den BR Vorsitz hat (auf die eine oder andere Weise), ist das ein dort selbst gewähltes Schicksal!

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  13. Noch eine Frage:
    Ist der Betriebsrat, der auf der letzten Zusammenkunft der Betriebsräte 100 Prozent tarifliche Bezahlung gefordert hat, gelb oder rot? Ist bei denen so ein gallisches Dorf?

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    1. Welchen meinst Du?
      Tarif fordern wohl die meisten Betriebsräte! Nur BR Zentrale nicht und noch ein zwei andere. Berlin glaub ich will keinen tarif und Schwandorf auch nicht. Da wird wohl schon gut genug bezahlt.
      Die Behauptung von Frau Schramm man müsse nur einfach 100 Prozent vom Tariflohn einfordern und ansonsten auf alles andere vom Tarif verzichten schließlich würde OBI nur darauf warten, wurde schon eine Woche später durch das Schreiben vom Managing Director HR ad absurdum geführt und das hat mich doch schon sehr nachdenklich gemacht. Ich weiß nicht so recht was ich davon halten soll. Allerdings werde ich mir jetzt wohl doch mal einen Antrag bei Verdi holen.

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    2. Sie hat wohl gesagt, tarifliche Bezahlung kann eine Forderung sein. Von Verzicht auf etwas hat sie nichts gesagt. Und eine Forderung hat nichts mit dem Schreiben zu tun.

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    3. Dann hast Du wohl an einer anderen Sitzung teilgenommen.

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  14. Was soll denn jetzt hier dieser Farben Schwachinn?

    Wenn unser Problem die Farbe der BR's oder der Belegschaft ist, dann kauft euch ein paar Buntstifte!

    Ich peil auch nicht warum hier immerwieder Richtung Ostdeutschland geschossen wird. Zwei märkte in NRW haben diese beleidigende von Euch allen finanzierte schweigegeld Prämie abgelehnt.

    Und was die Ausage von BR Zentrale angeht..."Bei uns bekommen alle Mitarbeiter mindestens 100 % Tarif"... hat sich auch nach ein wenig Recherche und Fragen an der richtigen Stelle als unwahr heraus gestellt. Selbstdarstellung! Ihr gutes Recht!

    Und kann mir jemand sagen was uns die BR's interessieren die pro OBI sind?

    Wir müssen doch erstmal die wachrütteln die noch gar nicht wissen was sie sind. Die grosse schweigende Masse. Die, die in ihrer komfortzone sitzen und hoffen dass es genug andere gibt die sich für sie einsetzen. Die, die es nicht mal versuchen ihre Belegschaft wach zu rütteln. Die, die immer noch keinen Schimmer haben welche Rechte sie haben.

    Los kommt, Arschbacken zusammen kneifen und Rücken gerade. Zeigt dennen in Wermelskirchen dass man mit euch nicht alles machen kann. Zeigt ihnen das es nicht immer nur die üblichen Verdechtigen wagen an ihrer aroganten anmaßenden Politik der Ignoranz zu rütteln. Die da oben wollen ganz sicher nicht unser Bestes, die wollen ihr Bestes. Und ihnen ist egal ob wir dabei auf der Strecke bleiben.




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    1. Jeder Kollege/Kollegin in der Zentrale, die unter Tarif bezahlt werden, einfach bei dem BR melden. Sollte es diesen Fall geben, wird er umgehend korrigiert.

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  15. Schweigegeld- Prämie ? Treffende Beschreibung!



    In Niedersachsen wurde auch abgelehnt.




    Allen anderen kann man nur sagen : "denn sie wissen nicht was sie tun."
    So wie die GF das Ding abgezogen hat , stinkt die Sache doch zum Himmel
    So gewinnt man kein Vertrauen bei der Belegschaft.

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  16. so ein Quark, Schweigegeld, die Prämie kann man mitnehmen und trotzdem weiter für Tarif kämpfen, mit der Annahme der Prämie verkauft doch keiner seine Seele dem Teufel

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  17. Die Prämie haben abgelehnt, Hannover, Bückeburg, Vechta. Alles Märkte im Bereich RL Weiße und VL Steinbrink. Die Kolleginnen haben sich mehrheitlich dagegen entschieden. Sie wollen keine unsichere variable Gehaltsbestandteile, sondern feste Gehaltsanpassungen und jährliche Erhöhungen.

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    1. In der Region Steinbrink ist doch sowieso die Hölle los. Im neuen Markt Isernhagen kocht es auch schon. Wir sollten für die Eröffnung ganz viele Minusstunden aufbauen um dann 12 Stunden am Tag zu arbeiten. Für die Einarbeitung gab es für manche Kollegen Geld für die Reise zum Einarbeitungsmarkt und für andere nicht. Ungerecht!! Unsere Eröffnung am Sonntag war schrecklich denn die Kunden durften nichts kaufen. Das ist OBI Planung

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  18. Die Kollegen haben sich mehrheitlich dagegen entschieden ?? Wurde da abgestimmt ? Oder sind da die Kolleginnen der BRs mit gemeint.
    Bei uns wurde keiner gefragt ! Der BR hat alleine entschieden.
    Wir wollen auch den Wertverlust des Lohnes nicht durch Prämien erarbeiten müssen.Ein Inflationsausgleich muss jährlich mindestens drin sein + Ausgleich für gestiegene Sozialversicherungen. Und dann kann man als BONUS eine angemessene Leistungsorientierte Prämie einführen , individuell für jede Position im Markt! Und nicht so ein Schmuh wie jetze.Haben die Betriebsräte da kein Mitsrachrecht ?Wie geht das das jeder BR das anders macht ? Wofür trefft ihr euch auf euren GBR und KBR Sitzungen?

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  19. Dazu kommen noch Düsseldorf - Lierenfeld und Siegen wenn ich mich nicht irre.

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  20. Schön blöd! Mit dem Verzicht auf diese Prämie erreicht ihr euer Ziel nicht, ihr habt nur einfach weniger Geld in der Tasche.

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    1. Als würdest du verstehen, was unseŕe Ziele sind.

      Die saison prämie ist ein zeichen an die die es noch nicht verstanden haben. Wermelskirchen herrscht mit Willkür. Und nur die Betriebsräte können etwas dagegen unternehmen.

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    2. glaub ich nicht. Was haben denn die Betriebsräte jemals erreicht? Wir sollen auf unsere Mittagspause verzichten und streiken. Das einzige was die Betriebsräte können, ist den Kollegen und Kolleginnen ständig zu erklären, was sie alles machen müssen.

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    3. Ich nehme an, dass Du alle Betriebsräte von OBI kennst?! Ansonsten halte Dich doch bitte mit solch qualifizierten Aussagen zurück.

      Die Mittagspause ist Verdi und nicht Betriebsrat!

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    4. Ohne Betriebsrat gibt es aber keine Möglichkeit der Vernetzung der Märkte. Isoliert kann man gar nichts erreichen und ist der Zentrale, was immer sie in Zukunft vorgeben mag, hoffnungslos ausgeliefert.

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    5. Ja, ja und die Betriebsräte sind doch nur noch Verdi Knechte! Und Verdi braucht die Beiträge um sich noch ein paar schöne Gebäude zu bauen. Wenn wir Betriebsräte hätten, die ihre Arbeit machen, könnten ihr das Versprechen dieser Seite einhalten und informieren. So ist es einfach werfen mit Schmutz (Spekulationen, persönliche Angriffe und Unterstellungen).

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  21. Schade,das nur so wenige Märkte abgelehnt haben!Es gibt doch noch reichlich Mitarbeiter, die noch nicht verstanden haben,das man sie hier nur vera.... will!Traurig,aber wahr!Leute werdet wach und denkt mal drüber nach!

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    1. Haben wir und uns ist der Spatz in der Hand lieber als die Taube auf dem Dach oder was wir haben, haben wir!
      Wie lange "kämpfen" wir jetzt für Tarif? 5 Jahre oder mehr...? Was ist passiert...?

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  22. Scheiss Prämien.... alleine diese Saisonprämie ist sowas von lächerlich. Die GF glaubt auch, Sie kann den kleinen Mitarbeiter für Dumm verkaufen.

    Die Marktverwalter haben schon lange nichts zu melden. Sie sind nur noch Marionetten der Zentrale bzw der GF.

    Wir werden weiter für Tarif kämpfen und wir machen immer mehr.
    Es kommmen immer mehr Mitarbeiter dazu!
    Der Image-Schaden wird immer größer und öffentlicher!
    Glaubt ja nicht, dass irgendwann Gras über alles gewachsen ist!


    Ich und viele viele andere werden bis zum Tarif kämpfen!!!

    Grüße aus 559

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    1. Das sehe ich auch so. ich mache auch weiter. Leiderr läuft hier ein ganz schlimmes spiel ab. Wer weiss, was als nächstes aus Wermelskirchen kommt! Ich befürchte nichts gutes.

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  23. Genau !!Die GF wird ihr Geld nur einmal ausgeben. Eine verschleuderte Prämie , ohne Nachwirkung oder ein akzeptables Gehalt , das sich weiterentwickelt.

    Jeden neuen Mitarbeiter , dem man im Vorstellungsgespräch etwas von "weiter entwickeln""aufsteigen" oder ähnliches erzählt hat , dem sei hier gesagt : Es gibt keine Weiterentwicklung! Ihr dürft Euch schulen lassen , Ihr dürft euch ins Zeug legen , Ihr dürft Euch qualifizieren. Nur Weiterentwickeln , wrdet Ihr Euch bei OBI nicht (zumindest nicht beim Gehalt oder in der Position).Egal was man Euch erzählt! Unterstützt Eure kollegen , beim Kampf um Tarifanerkennung. Macht Euch nicht abhängig von Versprechungen , die nie eingehalten werden. Lasst Euch nicht hinhalten über Jahre. Lasst Euch nicht manipulieren.


    Auch OBI wird merken , das sie mit Ihrer Fassade vom Top Arbeitgeber langfristig keine "Blumen" gewinnen werden.Und immer mehr Mitarbeiter kommen dahinter.
    Liebe BR´s klärt die Kollegen auf!Im Markt wird niemand offiziell von Gewinnmaximierung sprechen . Denn das ist das einzige Ziel der Geschäftsführung. Und Ihr dürft Euch dafür in s zeug legen , aber bekommt niemals das was Ihr dafür "Verdient".

    Kämpft mit ,für eine gerechte Gehaltsentwicklung !

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  24. Ich habe die Prämie angenommen und bezahle damit meine neue Mitgliedschaft bei VERDI.(:

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  25. An Anonym29. März 2016 um 14:39

    Wir haben erst jetzt angefangen zu kämpfen. Die letzten Jahre waren eher ein höffliches bitten.

    Hat ja auch niemanden gestört. Also warum sollte die GF dann nicht auf diesen Weg weitergehen ?

    Wir müssen jetzt anfangen zu kämpfen. Unserer Phanasie sind ja Gott sei Dank keine Grenzen gesetzt , im gegensatz zur Prämie.

    Es macht richtig Spass sich für etwas zu engagieren. Und um so mehr wir werden um so schöner wirds in der Gemeinschaft. Sollen die , die sich für den Spatz in der Hand abrackern , und damit auch nicht zufrieden werden , als Einzelkämpfer durch den Markt flitzen.

    Ich kämpfe jetzt auch , nicht nur für mich, sondern für alle.Das gibt ein gutes Gefühl , probiert es aus !!!

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    1. Dann mach mal. Es wird keine Tarifbindung geben.

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  26. " Für augenblicklichen Gewinn verkaufe ich die Zukunft nicht."

    Werner von Siemens, deutscher Erfinder, Begründer der Elektrotechnik und Industrieller, 1816–1892Wiki

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  27. Leider zeigt dieses Zitat, an dieser Stelle, das du nichts verstanden hast - schade :)

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  28. Und das von Bosch:" ich zahle nicht gute Löhne weil ich viel Geld habe , sondern ich habe viel Geld weil ich gute Löhne zahle"

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