__________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________
Beim OBI Verdi Infoblog arbeiten Gewerkschafter und KollegInnen aus ganz Deutschland mit. Mit unseren Beiträgen wollen wir in schwierigen Zeiten für mehr Transparenz im Unternehmen sorgen und allen KollegInnen eine Plattform zur Information und zum Austausch geben. Wenn Ihr Euch ebenfalls als BloggerIn engagieren möchtet, schreibt ein Mail an
obi-ver.di@web.de
__________________________________________________________________________________________________________________________________________________________

9. Februar 2020

Entlassungswelle bei OBI ebbt nicht ab


Aktuelle Entlassungswelle bei OBI ebbt nicht ab, und schreitet immer weiter voran.

Nachdem in vielen OBI Märkten im Dezember Personal reduziert wurde, blieb im Dezember auch die OBI Zentrale nicht vom Abbau von Arbeitsplätzen verschont.

Im Januar 2020 wurden allen Beschäftigten im Außendienst der OBI Logistik-Einheit „Emil LUX GmbH“ zu einem Termin einbestellt. Dort wurde ihnen kurzerhand mitgeteilt, dass sie nicht mehr gebraucht werden. Alle verlieren ihren Arbeitsplatz. Das betrifft auch viele langjährig bei LUX Beschäftigte.
Die bald arbeitslosen Beschäftigten werden weder bei OBI noch beim LUX Innendienst aufgefangen. Einstellungsstopp!! Wie vor zwei Jahren, wo ebenfalls ein großer Teil der LUX Außendienstmitarbeiter ihren Job verloren haben, gibt es auch heute keinen Sozialplan, welcher die „finanziellen Härten“ durch den Arbeitsplatzverlust abmildern würde. 
Der Betriebsrat der Emil LUX GmbH schaut lieber zu.

Den betroffenen Beschäftigten werden Aufhebungsverträge angeboten, mit eher schwachen Konditionen. Mehr als 1,0 Monatsgehälter pro Beschäftigungsjahr gibt es nicht. Wer nicht schnell genug ist, bekommt dann nur noch 0,8 Monatsgehälter pro Beschäftigungsjahr. Vielleicht gibt es Einzelfälle, die einen besseren Abschluss erziehlt haben, aber das wird sich eher in Grenzen halten.
In den Märkten bleibt die Arbeit dieser inzw. ehemaligen Kollegen liegen und muss von den Marktmitarbeiterinnen und Marktmitarbeiter aufgefangen werden.

Nun im Februar wird die nächste Umstrukturierung bekannt.
Die OBI Machbar Macher GmbH (Vermittlung von Handwerkern), welche erst im letzten Jahr ins Leben gerufen wurde, verändert schon jetzt sein Konzept. Viele Beschäftigte sind letztes Jahr aus den Märkten in den Außendienst der Machbar Macher gewechselt. Nun ist bekannt gemacht worden, dass dieser Außendienst eingestellt wird und dessen Aufgaben zu einem Dienstleister übergehen soll. Und die Beschäftigten, die letztes Jahr dort hin gewechselt haben? Was passiert mit diesen Beschäftigten? Dies bleibt unklar.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind keine PingPong Bälle, die man hin und her schiebt, wie es einem gefällt. So geht man nicht mit Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen um.

Quelle: OBI braucht den Tarifvertrag

Kommentare:

  1. Bin ich froh, nicht mehr bei dem Verein arbeiten zu müssen.
    Es gibt auch ein Leben nach OBI, welches oft bei weitem besser ist.

    AntwortenLöschen
  2. Es ist schade dass es so geworden ist bei Obi. Mein Blut war orange solange es noch Führungskräfte in der VL Ebene gab die noch fair zu ihren Unterstellten waren. Ich hoffe diese Herren machen nicht dass ganze Unternehmen kaputt. Die Geschäftsführung sollte einmal darüber nachdenken warum langjährige Mitarbeiter von allein kündigen und welche Mitarbeiter noch übrig bleiben. Passt auf den Biber auf, es wäre schade um dieses Unternehmen.

    AntwortenLöschen

Ihr könnt Eure Kommentare vollständig anonym abgeben.
Wählt dazu bei "Kommentar schreiben als..." einfach die Option "anonym".
Wenn Ihr unter einem Pseudonym schreiben wollt, dann wählt die Option "Name/URL".
Die Eingabe der URL (Internet-Adresse) ist dabei nicht erforderlich.