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4. Juli 2016

Verkaufte Verkäufer - Gesamtbetriebsrat OBI wehrt sich!

 

Pressestimmen



Kommentare:

  1. Mit so viel Gegenwind haben die Herren aus dem OBI Vorstand wohl nicht gerechnet. Jetzt sind sie sprachlos! Wo bleibt ihre Stellungnahme in der Presse, Herr Haub, Herr Tepaß?
    Was sagen ihre direkten Untergebenen aus der Zentrale dazu? Es wird sich dort wohl auch der ein oder andere finden der noch eigenständig denken kann.
    Ein großes Dankeschön an verdi. Alleine wären wir hilflos.

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  2. Hallo zusammen, es ist wohl etwas in Bewegung gekommen !!! lese hier keine Fake Kommentare mehr, es hat sich sehr viel getan Danke dafür Bernhard Groening mach weiter so !!!!!

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  3. OBI-Betriebsrat scheitert mit Klage.
    Der Betriebsrat der Baumarktkette Obi hat vor dem Solinger Arbeitsgericht eine Niederlage erlitten (05.07.2016). Er wollte den Verkauf einer Filiale in Thüringen rückgängig machen.
    In dem Markt arbeitet der Vorsitzende des Gesamtbetriebsrats. Deshalb vermuten die Arbeitnehmervertreter, dass mit dem Verkauf die Arbeit des Betriebsrates behindert werden soll. Das Gericht argumentierte, dass der Verkauf nicht rückgängig gemacht werden könne. Der Betriebsrat behält sich vor, gegen die Entscheidung vorzugehen.


    Stand: 05.07.2016, 17:04

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  4. http://www1.wdr.de/nachrichten/rheinland/obi-vor-arbeitsgericht-100.html

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  5. Schaut mal bitte in den Link rein. Vielleicht könnte die Blog-Redaktion daraus ja auch ein neues Thema machen. Ist es nicht erstaunlich das Herr Maus gerade am 28.06.2016 dieses Interview gegeben hat.

    http://www.openpr.de/news/909383/Werteorientierte-Unternehmensfuehrung.html



    Hier der ganze Text:

    Für den Gründer der Baumarktkette Obi, Prof. Manfred Maus, geht es beim Unternehmerdasein nicht vorrangig um die Gewinnmaximierung. Wir müssen unseren Mitarbeitern christliche Grundwerte vorleben“, sagte Prof. Maus am Telefon Bernhard Schindler, Präsident des Bundesverband demografischer Wandel. e.V., über Unternehmenswerte.

    Ganz oben steht beim heute 81-Jährigen die Menschenwürde. Einen Ausdruck dafür, wie ein Unternehmer die Würde seiner Mitarbeiter wahren könne, sieht er beim Gründer der Drogeriemarktkette dm, Götz Werner. Werner spreche nicht von Lohnkosten, sondern nur vom Mitarbeitereinkommen. Daran lasse sich ablesen, dass er die Mitarbeiter nicht vorrangig als Kostenfaktor sehe. Und das ist das wichtigste. Unternehmer müssen wieder für Werte einstehen.

    Und darüber spreche ich. Ich glaube nämlich, dass viele Unternehmerkollegen diesen Grundsatz verloren haben. Doch gerade im demografischen Wandel ist dies oberste Priorität.

    Prof. Maus hat vor zehn Jahren den Aufsichtsratsvorsitz bei Obi an Tengelmann-Chef Karl-Erivan Haub abgegeben. Seit 2013 ist Maus neuer Vorsitzender der Diözesangruppe Köln des BKU.

    Zu den wichtigen Werten, die ein Unternehmer vermitteln müsse, zählt er Freiheit und Verantwortung. In einer Berliner Obi-Filiale hätten muslimische Mitarbeiter darum gebeten, fünf Mal am Tag während der Arbeitszeit beten zu können. Der Marktleiter habe in der Zentrale erfahren, dass dazu keine Regeln gibt. Als er das Beten erlaubt habe, hätten sich andere Mitarbeiter beschwert und gefordert, dass diese Zeit vom Lohn abgezogen werden soll. Da Gerechtigkeit zu den Grundwerten gehöre, habe man beschlossen, der Beschwerde nachzugeben.

    Auch Pünktlichkeit gehöre zu den Werten, die ein Unternehmer vorleben muss. „Wenn ich Pünktlichkeit verspreche, muss ich das auch halten“, sagt Maus. Deshalb hadere er seit langem mit der Bahn. Doch als Antwort auf Beschwerden bekomme er nur Formbriefe. Das sei kein Vorbild in der Wertevermittlung. „Ich muss Entscheidungen mit meinem Gewissen vereinbaren können“, sagte Maus. Dieser innere Kompass habe ihn davon abgehalten, in China zu expandieren. Dort hätte er gute Standorte für Obi-Märkte nur durch Bestechung bekommen können. Doch das habe er nicht gemacht.

    Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.

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    1. Hallo allerseits*
      Es fällt nicht leicht gewisse Vorgehensweisen mittlerweile noch nachzuvollziehen.Wenn sich die Dinge so Bewahrheiten sollten wie sie momentan dargestellt werden,ist dies schon sehr bedenklich.Um eine vernünftige Grundlage für die Zukunft zu schaffen sind die Vorwürfe die aktuell kursieren gänzlich ungeeignet.
      Hinzu kommt das die Unternehmungsführung anscheinend zu keinerlei Stellungnahme bereit ist.Dies ist sicherlich nicht zuträglich für das Image des Unternehmens.Sollte sich das zu einem größeren Flächenbrand entwickeln dann wäre das die schlechteste Werbung die man sich vorstellen kann.
      Seinen Mitarbeitern derart kurzfristig die Marktschliessung zum Monatsende anzukündigen
      zeugt von totaler Gleichgültigkeit gegenüber sozialer Verantwortung.Der Personenkreis der dies zu verantworten hat sollte sich mal Gedanken machen welche Werte er eigentlich noch vorleben will.Sollte es nur der Gedanke der reinen Gewinnmaximierung sein,dann wird man nachhaltigen Erfolg so nicht erreichen.
      Auch diese Herren haben in Ihrer Parallelwelt Familien denen sie unter die Augen treten um gewisse Werte vorzuleben...sollte man meinen.Es sei den sie können dies vollständig ausblenden.Würde z.B.ein Mitarbeiter ein auf den anderen Tag nicht mehr an seinem Arbeitsplatz erscheinen wäre die Empörung ja auch groß.Das man schriftliche Versprechen nicht einhält und sich immer wieder aus der Verantwortung zieht ist einfach nur erbärmlich!
      Wie soll da nachhaltig noch eine Vertrauensbasis entstehen? Das schlimmste daran ist das die Glaubwürdigkeit irgendwann zerstört ist, die kann man auch nicht mit einer sogenannten ,,PRÄMIE" zurückholen einfach nur traurig!Alle Dinge die das Unternehmen OBI einst ausgezeichnet haben unterliegen jetzt permanenten Optimierungsmechanismen und lassen teilweise nur noch Tunneldenken zu.Wenn man nicht die Bereitschaft aufbringt sich vernünftig mit seinen gegenüber auseinanderzusetzen in einem ehrlichen Dialog wird die Zukunft nicht allzu rosig sein.Vielerorts herrscht eine Stimmung vor die man nicht mehr gutheißen kann. Die Konzernführung sollte langsam mal aufwachen.Aber bitte nicht damit das man die Belegschaft die Versäumnisse ausbaden lässt*

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    2. ein alter Mann redet sich sein Leben schön. Von der Welt 2016 keine Ahnung mehr - muss auch nicht sein, bei dem Alter

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    3. Ein Mann der weit mehr geleistet hat ist der Verfasser vom @ 7.Juli 2016 um 14:42 hört auf ihn !!! 2016 hat er OBI durch diesen Kommentar an die Spitze gebracht. Also Ich bin wirklich stolz auf Obi und hoffe er ist von der Führung!!!!

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    4. Wie jetzt, OBI will aus ethischen Gründen keine Märkte in China eröffnen? So ne dreiste Lüge habe ich ja schon lange nicht mehr gehört!! OBI hatte(!!!) Märkte in China eröffnet, die sich aber als absolute Fehlinvestition herausstellten. Wir haben dann in Deutschland die ganze rückgeführte Ware zu Tiefstpreisen rausgehämert. Ethische Gründe ... ss kam einfach kein Profit rum, weil man den chinesichen Markt falsch eingeschätzt hat und deshalb hat sich OBI aus dem chinesischen Markt wieder zurückgezogen. Man sollte zumindest hier bei der Wahrheit bleiben und nicht den Samariter spielen!

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    5. Lieber Kollege 7.7.0:26 Uhr, ich stimme Dir in allen Punkten zu und hoffe, dass sich diese Einsicht bei vielen OBI Mitarbeitern durchsetzt.Ich würde mich besonders freuen, wenn Du eine Führungskraft wärst und auch die Möglichkeit hättest entsprechend zu agieren.
      Liebe Führungskräfte 7.7. 14:42 und 23:33 wer menschenwürdigen Umgang der Mitarbeiter und Vorgesetzten miteinander für einen "alten Hut"hält besitzt ein sehr einseitiges, geradezu neoliberal verblendetes Weltbild. Wie soll der Umgang in Zukunft gestaltet werden, wenn die Grundlage gegenseitiger Anerkennung fehlt? Das kann nur in eine Sackgasse führen.
      Ich erinnere mich,dass ich vor einigen Jahren gelesen habe, dass OBI in China nicht das richtige Fingerspitzengefühl für die in der dortigen Kultur notwendigen Verhandlungs-und Geschäftspraktiken hatte. Es scheint so,dass Fingerspitzengefühl nicht nur in diesem Punkt ein OBI Problem darstellt.
      By the way... Was hat den 7.7. 14:42 Uhr so großartiges geleistet?

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    6. @ Mensch er selber fühlt sich mindestens 10 mal wichtiger als der sogenannte alte Mann, er geht in seiner möchte gern wichtigen Rolle auf und glaubt alles, und er erfreut sich daran, verinnerlicht alles was ihm aufgetragen bzw (befohlen) wird und er fühlt sich dabei toll!!! Was will Mensch mehr ;)

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    7. Lieber 10.7. 23:08 Uhr, 7.7. 14:42 Uhr ist der sogenannte alte Mann? Das kann nicht sein. Irgendwie ist das nicht schlüssig. Aber egal, schriftlich ist es sowieso schwer zu diskutieren. Es kommt immer mal zu Misverständnissen. Ich mag den Denkansatz von Herr Prof. Maus und von Götz Werner. Ich halte beide für zukunftsfähig und somit auch für sehr bedeutend.
      Was bringt dich so in Rage? Ich benutze diesen Blog um meine Meinung zu sagen wie alle anderen auch. Ob der Leser dies für wichtig hält bleibt ihm überlassen.
      Nein ich glaube nicht alles. Gerade das ist mein Problem. Leider sehe ich in einigen Dingen im Markt keinen Sinn und kann damit auch nicht an sie glauben.
      Ja, ich schreibe mit Freude, ansonsten würde ich es auch nicht machen.
      Ja, die Antworten kommen aus meinem Inneren, sonst wären sie auch nichts Wert.
      Nein, ich habe keinen Auftrag oder Befehl dazu. Eigentlich schade, hätte ich einen Auftrag könnte ich meinen mageren prämienbasierten Verkäuferlohn damit ein wenig aufbessern.
      Ja, ich habe ein robustes Selbstbewußtsein. Deshalb liegt es mir fern Leute auf primitive Art und Weise anzugreifen, nur weil sie eine andere Meinung vertreten als ich.
      Es wäre mir lieber, wenn Du meine bereits gestellte Frage beantworten könntest: Wie stellst du dir den Umgang zwischen Vorgesetzt und Mitarbeitern vor, wenn Menschenwürde und gegenseitige Anerkennung nichts bedeuten?

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  6. Lieber Genuine, vielen Dank für den wundervollen Text. Er beweist, dass unsere Forderung nach einer menschenwürdigen Behandlung am Arbeitsplatz gerechtfertigt ist.
    Ich freue mich auf eine Stellungnahme zu diesem Text von einem unserer OBI Vorstände.
    Hallo Herr Tepaß, sie oder einer Ihrer direkten Untergebenen liest doch sicherlich hier mit.

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    1. Wie du siehst ist bereits eine Stellungnahme erfolgt. Aber sind wir mal ehrlich, wenn sich alle "die Welt schönreden" würden, würde sie vielleicht ein wenig besser.

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  7. Maus hat ausschließlich von Lohnkosten gesprochen und als es eng wurde hat er den ganzen Laden verkauft.

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  8. Maus....? Hat sich selbst zur Legende gemacht und die Doofen haben es geglaubt. Der hat den Laden verramscht, ohne Rücksicht auf Verluste.

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  9. Der obi-Artikel bei Wikipedia müsste jetzt auch mal aufgefrischt werden...

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