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21. Juli 2016

Widerspruch gegen Betriebsübergang



Betriebsübergang ohne Konzept?


Der Geschäftsführer der Bau- und Heimwerkermarkt 2016 GmbH Lehmann behauptet auf Nachfrage, hinsichtlich des Betriebsüberganges kein wirtschaftliches Konzept zu haben! Trotz der eindringlichen Forderung des Betriebsrates ein solches vorzulegen! Die Sömmerdaer Marktleitung gibt den Wendehals! Sch... auf OBI! Wir sind jetzt Franchiser!

Mitarbeitern und Betriebsrat gegenüber heuchelt Lehmann "Vetrauensvolle Zusammenarbeit"!
Sein erster Schritt in Richtung "vertrauensvoll": Der Versuch dem Betriebsrat sein Büro zu entziehen.
Zukünftig könne "bei Notwendigkeit" ja schließlich das Stellvertreterbüro genutzt werden!

Allerdings konnte der Betriebsrat Lehmann die Aussagen: 
Er als neuer Geschäftsführer verfüge über "umfangreiche Sanierungserfahrungen"!
Und, "Beschäftigungsgarantien gäbe es keine"!
Urlaubs- und Weihnachtsgeld müssten auf den Prüfstand und werde es so nicht mehr geben!
30 Tage Urlaub seien im Übrigen auch "viel zu viel"!
Die Arbeitszeiten müssten schließlich ebenfalls dringend "angepasst" werden!
Und auch:
"Es werden Tränen fließen"! (O-Ton)

entlocken.

In den bereits im Besitz der Team AG befindlichen OBI Märkten sind 40 Stunden Wochen und mehr üblich! 

Andere Informationen aus den Team-Baumärkten sind allerdings weitaus erschreckender:

"Zum ersten Januar wird in Deutschland der Mindestlohn erhöht! Dann bekommen einige Mitarbeiter (Vollzeit 174 Std. - Verkauf) in den Team Baumärkten wieder einmal eine Lohnerhöhung!"
Stundenlohn dann: 8,85 € - Brutto!
Zum Vergleich....
Der durchschnittliche tarifliche Stundenlohn Verkäufer liegt bei ca. 14 €.

Die Miete, der nach Aussage der Geschäftsleitung OBI den Markt in Sömmerda in der Vergangenheit am meisten belastende Kostenblock, bleibt trotz gegenteiliger und bewußt falscher Behauptung der OBI Geschäftsführung bis mindestens Ende 2017 unverändert hoch! Auch hier wurde es mit der Wahrheit augenscheinlich wieder einmal nicht so genau genommen!

Es ist immer offensichtlichlicher, was das tatsächliche Ziel dieses Verkaufs ist und war:
Schwächung von GBR und KBR! 
Der Groening muss unter allen Umständen weg, so das Ziel dieser Aktion! Der Markt in Sömmerda muss als "Warnung" an alle anderen Betriebsräte "Platt" gemacht werden!

Allerdings hat ein großer Teil der Mitarbeiter des kürzlich an die Team AG verkauften Marktes Sömmerda dem Betriebsübergang gestern widersprochen!
19 Mitarbeiter, quasi die Kernmannschaft und größtenteils 18 bis 24 Jahre im Markt beschäftigt, haben gestern gesagt:


"Mit uns nicht!"


Somit sind sie automatisch wieder Mitarbeiter des OBI Konzerns.
Vorerst!
Auch der Vorsitzende von GBR und KBR ist dabei.

  

Kommentare:

  1. An alle Mitarbeiter, werdet Verdi Mitglied, lasst euch nichts mehr gefallen, wenn gestreikt wird bitte ich euch alle mitzumachen! Die Kriminelle Art von OBI kann man nicht tolerieren! Wir bitten Verdi dass sie Streiks deuschland weit gleichzeitig organisiert, bei Amazon und Fluggesellschaften funktioniert es auch! Also bildet Betriebsräte, Verdi Mitglied werden und nach Verdi Streikaufruf, gemeinsam Streiken!!

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    1. Hallo verdi!
      Wie wärs denn mit einem Boykottaufruf?

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  2. Ich kann mich an Zeiten erinnern, in denen man als OBI Mitarbeiter stolz darauf war hier zu arbeiten. Nach dem was man in letzter Zeit, und im Besonderen zum Verhalten gegenüber Mitarbeitern und Betriebsräten hört kann man das nicht mehr sein. Man bekommt inzwischen mehr Mitgefühl von seinen Bekannten als von OBI selbst zu spüren. Und eigentlich hat man nichts mehr dagegen zu halten. Wie tief muss OBI eigentlich noch sinken?? Selbst Lidl hat sich schließlich besonnen und gab den Kritikern kein Futter mehr.
    Hr. Haub, Giroldi und wie sie alle heißen: Wird es nicht endlich Zeit hier entgegen zu wirken!

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  3. Ihr wollt doch alle bei OBI arbeiten und da euch niemand dazu zwingt, ist es wohl alles sehr übertrieben.
    Auch ich bin Kunde. Ich habe noch keinen Sklaven bei OBI getroffen. Wenn man Glück hat, trieft man einen Verkäufer, der gerade kein Schwätzchen mit einem Kollegen hält. Offensichtlich geht es allen dort viel zu gut.

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  4. ich arbeite bei einem Franchiseunternehmen und versuche immer wieder Kollegen zu überzeugen in die Gewerkschaft einzutreten. Doch höre ich dann "wozu denn, eh keine Tarifbindung", oder die meisten haben resigniert; "ändern kann ich ja eh nichts". Oft ist das Gengenteil der Fall, wenn wegen Krankheit in der Urlaubszeit die Personaldecke dünn ist, verzichten viele auf "freiwilliger Basis" (so nennt es dann der Marktleiter) auf ihren Rolltag. Das Wort Betriebsrat ist sogar für viele Mitarbeiter ein "Rotes Tuch", ganz im Sinn der Geschäftsleitung.

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    1. Lass deinen Kollegen doch einfach Ihre eigene Meinung. Wenn sie anders ist als deine, akzeptiere es einfach!

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    2. Eigene Meinung? Noch alle Latten am Zaun? Da spricht Unwissenheit und Angst. Gesteuert durch die Propaganda Unmenschen!

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    3. Wisst Ihr wer daran Schuld ist, dass das mit unseren Kollegen in Sömmerda und Augsburg passiert?

      Wir alle, alle die die nichts oder nicht genug dafür getan haben, dass wir uns organisiert haben. Das ist unsere Schwäche! Das nutzen sie aus. Wir sind nicht homogen, es gibt Betriebe die organisiert sind und Betriebsräte haben, die ihren Namen verdienen und sich damit zur Zielscheibe des Arbeitgebers machen. Die ersten Verluste sind zu beklagen. Der Kopf wurde abgeschlagen. Was machen wir nun. Einfach so weiter wie vorher. Untätig zuschauen wie die Aktiven einer nach dem anderen ausgeschaltet wird?

      Hier schreibt jeder von Solidarität, es werden hunderte von Unterschriften gesammelt... Alles ganz toll...aber die Mitgliederzahlen bei Verdi bleiben gleich.

      Alles Alibi Bekundungen. Keiner ist bereit an die Front zu gehen. Keiner will der Nächste sein. Keiner ist bereit für seine Rechte ein zutreten. Wir stehen da, in unserer Komfortzone und sind nicht mal bereit diesen einen scheiß Prozent für die Gewerkschaft aus zu geben.

      Rede weiter, Du armes OBI Volk, vielleicht tut ja irgendwann jemand anderes das für Dich was Du selbst schon vor Jahren hättest machen können.

      Ich danke Bernhard und Gertrud stellvertretend für all ihre Kollegen für ihr Opfer und hoffe inständig das Ihr, das OBI Volk, endlich wach werdet und Euch erhebt.

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    4. Hallo VERDI , fangt an etwas für den EINZELHANDEL insgesamt zu tun ,nicht nur für OBI.Klare Regeln und Tarife schaffen einen fairen Wettbewerb !

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  5. Man bekommt den Eindruck der GF von Sömmerda hat bei Hellweg ein Praktikum gemacht. Urlaubskürzungen, Stundenlohn geht gar nicht. Und die Franchisegeber stehen da in klatschen Beifall.Es ist unglaublich, ganz abgesehen vun dem Umgang mit uns. Wir haben Rechte. Obi hat als Arbeitgeber eine Verantwortung.
    Was mit auffällt ist das unsere Ablehner leiser werden. Redet weiter mit euren Kollegen beim Essen nach der Arbeit, an der Info. Wir können was ändern! Verdi tut so einiges. Lasst euch eure Möglichkeiten nicht madig machen. Denn das ist das einzig stumpfe Schwert was eure Vertriebsleiter schwingen können. Denn das fürchten sie. Organisierte Märkte in Ihrer Region. Ein zwei auch zehn Märkte können sie schliessen aber irgend wann geht es nicht mehr. Sie können nur vordergründig sagen weshalb das alles so schlecht ist und die Gewerkschaften schuld sind.
    unsere FirmenEigentümer werden immer reicher. Es wir Zeit das was hängenbleibt. Jetzt!!

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    1. Praktikum bei Hellweg?
      Nee, besser!
      Marktleiter bei OBI, dann Vertriebsleiter bei OBI.
      Hat sein "Handwerk" von der Pike auf gelernt, beziehungsweise wurde ihm beigebracht wie man mit Mitarbeitern und Betriebsräten "angemessen" umgeht!

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  6. Ich hoffe für die 19 Mitarbeiter der Kernbelegschaft, dass diese sich auch rechtlichen Rat eingeholt haben. Denn ein Widerspruch hat zwar zur Folge, dass ich weiterhin bei OBI Deutschland bleibe, jedoch kann ich da der Markt nicht mehr Exitiert gekündigt werden, wenn eine Umsetzung nicht möglich ist.

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    1. OBI Mitarbeiter kann man nicht kündigen!

      Sklaven werden verkauft!

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    2. Eine Umversetzung nicht möglich?
      Wir haben nicht zu viel Leute! Aber können kommt von Wollen. Und bevor ich zu den Bedingungen Arbeite suche ich mir echt was neues

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  7. O-Ton Lehmann am 01.07. zum Betriebsrat:
    "Sie können sich ja sicher vorstellen, dass ganz OBI nun auf Sömmerda schaut und wartet was dort jetzt passiert!"

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    1. Egal was passiert , OBI kommt aus den Schlagzeilen nicht mehr so schnell raus. "steter Tropen höhlt den Stein..."

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  8. Es gibt doch andere Möglichkeiten. Vieles muss man nicht mit Personal machen - Märkte schließen? Lieber Personal sparen und durch Elektronik ersetzen.

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  9. Dafür, dass OBI so "furchtbar" ist, reißt ihr euch aber ganz schön den A..... auf, um zu bleiben.

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    1. OBI an sich ist nicht furchtbar! Die Arbeit bei OBI ist nicht furchtbar!

      FURCHTBAR IST DIE BEZAHLUNG BEI OBI !

      Das ist es , was nach außen kommuniziert werden muss. OBI hat den Ruf einer "teuren Apotheke".

      Nicht weil seine Service-Leistungen besser sind, als beim Mitbewerbern.Die hat mittlerweile jeder Baumarkt.

      Nicht weil er mehr Personal hat, als andere Baumärkte.

      Nicht weil er besser qualifizertes Personal hat , als andere Baumärkte.

      Nicht weil OBI seinen Mitarbeiter mehr bezahlt oder mehr bietet als andere Baumärkte.

      Sondern weil OBI sein Geld lieber in ein Schein-Image investiert , als die Nr.1 , als Top Arbeitgeber , als die Größte Baumarkt-Kette.

      Aber wenn sie da oben nicht aufwachen und Ihre Mitarbeiter mitnehmen ,damit diese das auch mit nach außen tragen , bleibt es nur eine Investition in eine Seifenblase die irgendwann zerplatzt , weil andere dann das Rennen machen und aus den Querelen mit den Mitarbeitern (bei OBI) dann ihren Nutzen ziehen.

      Ich hoffe die Firmenpolitik , besinnt sich irgendwann auf das wesentliche - IHRE Mitarbeiter ! Nicht nur die paar Loyalen , die alles für "Ihren" Chef tun würden , ohne dafür entsprechend entlohnt zu werden. Das ist die minderheit und diese stemmt nicht annähernd das , was eine gut funktionierende und zufriedene Belegschaft in der Lage ist zu stemmen , weil sie selber überzeugt sind das Ihr Arbeitgeber die Nr.1 ist und es nicht nur irgendwo vorgelesen bekommen.


      .





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    2. OBI ist nicht gleich OBI.

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    3. Wir sind mit unseren OBI-Markt sehr zufrieden....Wir verdienen Gutes Geld 2500-2800€ Gehalt....Prämie und alles mehr....Wir machen
      auch den Umsatz......Wir können noch mehr Prämie erhalten.....Wir halten alle zusammen.....Viel Spaß bei der Arbeit.....

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  10. Liebe Kollegen aus Sömmerda,
    den Betriebsübergang zu verweigern ist eine echt gute Sache. Macht weiter so und zeigt den Mitarbeitern in den anderen Märkten dass wir nicht wehrlos sind, wenn wir uns solidarisieren. Miteinander und mit verdi.
    Ich teile voll und ganz die Ansicht von schauen was mal.

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  11. Für den AG ist es optimal gelaufen. Sömmerda ist ohne Betriebsräte. Für die AN nicht so gut, die bleiben haben viel Arbeit, die gehen müssen umziehen oder gehen. Es gibt nicht einmal einen Abfindungsanspruch.

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  12. Meines Wissens ist in Sömmerda noch eine Einigungsstelle offen!
    Es geht um Vergütung, bzw. Eingruppierung. Die Sache liegt aktuell beim LAG, weil der (vorherige) Arbeitgeber OBI gegen den Beschluss des Arbeitsgerichts Erfurt auf Einrichtung einer Einigungsstelle Beschwerde eingelegt hat.

    Wetten das der "Neue" Betriebsrat hier im Sinne von GF Lehmann keine Notwendigkeit mehr sieht und zurückzieht!
    Wetten!

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    1. Neuer BR ? Soviel ich weiß sind immernoch 5 gewählte Mitglieder da...

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    2. Deine Informationen sind nicht ganz richtig!
      Es sind noch 8 Gewählte übrig. Zwei aus dem "Alten" BR und sechs Nachrücker.
      Bis auf einen sind alle aus den zwei vom Marktleiter inszenierten Listen:
      "Weltfrieden" und "Hoffnung". Stellv. ML mit dabei. Das ist übrigens der mit den:
      "Portemonaiekommunisten"! Ihr erinnert Euch?
      Jetzt wird alles gut!
      Bestimmt!

      Die werden die Einigungsstelle kippen! Ganz sicher und ganz in Lehmanns Sinn. Der ML ist dabei eh nur Statist.

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    3. Also inszenierte Listen ist mit Sicherheit eine Unterstellung, und Portmoneekommunist war in dem Sinne schon passend für den es bestimmt war (einer von 75 % die eh nix für Ihr Geld gemacht haben). Mal abgesehen davon das der Markt jetzt andere Probleme hat als sich mit ner Einigungsstelle rumzustreiten.

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    4. Hier geht's nicht mehr um Vergütung sondern um den Erhalt von Arbeitsplätzen, aber das war nen Großteil der sogenannten Kernbelegschaft schon immer egal, da haben nur die Dollarzeichen geblinkt mehr nicht.

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    5. Zitat:
      Bis auf einen sind alle aus den zwei vom Marktleiter inszenierten Listen:
      "Weltfrieden" und "Hoffnung". Stellv. ML mit dabei. Das ist übrigens der mit den:
      "Portemonaiekommunisten"! Ihr erinnert Euch?
      Zitat Ende.

      In Sömmerda bricht gerade die ML auseinander. Der Stelli, der mit den "Portemonaiekommunisten", hat diese Woche auch fluchtartig das Unternehmen verlassen.
      War einer der Ersten der dem Betriebsübergang zugestimmt hatte.
      Wie war das nochmal mit den Ratten?

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    6. Das kenne ich und viele andere auch, von Praktiker und Max Bahr!
      Alles erstmal schön und positiv reden und dann als erstes von Bord flüchten und die Manschaft alleine lassen.

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  13. Neuer AG, neuer BR, da hat sich das Thema vor den LAG erledigt. Einfach weil es die Parteien nicht mehr gibt, du Schlaumeier.

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    1. So so, Du scheinst ja ein ganz Heller zu sein! Oder eine Helle?

      Tatsächlich hast Du keine Ahnung! Keinen blassen Schimmer!
      Wenn man keine Ahnung hat:
      Einfach mal die Fresse halten!
      Entschuldigung, aber das musste jetzt sein.

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    2. Der alte Betriebsrat hätte doch bleiben können und weiter für uns kämpfen können, stattdessen kneifen se deb Schwanz ein und verlassen wie Ratten das sinkende Schiff

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    3. "Einfach mal die Fresse halten!"
      Mit Netiquette hat der Blog auch nicht viel am Hut.

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    4. Entspannt 12:59: Warum biste nich mitgegangen? Selbst dazu fehlt dir der Mut. Jetzt solltet ihr mal selbst anfangen zu kämpfen. Aber das wird nix, dazu müsstte man ja aktiv werden. Also immer schön ducken und die Schuld auf andere schieben und warten, das jemand für einen selbst die Kastanien aus dem Feuer holt.
      Ich wäre unter den Umständen auch gegangen, und das hat nicht mit Schwanz einkneifen zu tun. Das können jetzt die verbliebenen tagtäglich tun. Viel Spaß!

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    5. "...verlassen wie Ratten das sinkende Schiff" - ich mag diese Redensart nicht, soviel vorweg.
      Was bringt es denn den Ratten (und allen anderen Lebewesen an Bord),
      wenn sie das Schiff nicht verlassen ? Ist es nicht vernünftig, dem sicheren Untergang zu entgehen ? Die "Ratten" bringen den Mut zum Sprung ins Ungewisse auf, vielleicht im Vertrauen auf ihre Fähigkeit zu schwimmen.
      Und die anderen bleiben an Bord, im Glauben oder mit der Hoffnung, dass ihnen Kiemen wachsen ...
      Sicher gibt es für beide Handlungsweisen gute Gründe, bei den "Ratten" Mut und Vertrauen, bei den "noch-nicht-ganz Amphibien" Glaube und Hoffnung.

      Aber für mich hat es mit Mut zu tun, das sinkende Schiff zu verlassen!

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  14. Mal eine vielleicht doofe frage : wurde in Sömmerda ein neuer BR gewählt ? Oder ist der alte weiterhin zuständig? ich komme bei euren kommentaren nicht mehr so ganz mit. tut mir leid bin kein Insider.

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  15. Sömmerda hat keinen BR mehr. Wer soll in eine Einigungsstelle? Der "alte BR" möchte lieber bei dem "so schrecklichen" AG bleiben. Was für ein Schauspiel!

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    1. Also Sömmerda hat immernoch nen BR

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  16. Ihr rafft alle nicht das ihr selbst dran schuld seit das es soweit gekommen ist vielleicht hätte man nicht wegen jeder unnötigen Kleinigkeit streiken gehen sollen und sich lieber mit wichtigeren Sachen beschäftigen sollen

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  17. Kommt darauf an. Wenn bei denen, die lieber bei OBI bleiben möchten (Widerspruch gegen den Betriebsübergang) mindestens 3 BR sind, hat Sömmerda keinen Betriebsrat mehr.

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  18. Lieber Entspannt, was bekommt man, wenn man immer hin nimmt was einem der Arbeitgeber auferlegt? Statt tarifliche Lohnanpassungen einen stagnierenden Prämienlohn. Beliebig ausgeweitete Arbeitszeiten, selbst über das gesetzliche Limit von 10 Stunden pro Tag hinaus. "Ist ja nur während der Urlaubszeit oder weil jemand krank ist. Bei 4 Mitarbeitern in der Abteilung sind das aber schon 24 Wochen Ausnahmezustand. Kommen für jeden Mitarbeiter noch eine Woche Krankheit pro Jahr dazu sind wir bei 28 Wochen, d.h. ein halbes Jahr Ausnahmezustand. Ist das okay?
    Vom ständigen Versuch, uns für dumm zu verkaufen gar nicht zu sprechen. Ich gehe nirgendwo anders hin, weil es überall so ist. Deshalb kann man nur bleiben und sich engagieren.
    Was ist wichtiger als für unseren Lohn zu streiken? Es hinnehmen, dass der Kostenfaktor Lohn immer weiter verringert wird,damit die Taschen der Vorstände und Investoren praller werden?
    Es ist für mich unbegreiflich, dass die Mehrheit der Mitarbeiter auf Arbeitgeberlisten hereinfällt. Aber das ist Realität. Wovor haben sie/habt ihr Angst?
    Die Höhe der Löhne wird nicht durch die betriebswirtschaftlichen Notwendigkeiten bestimmt. Sie sind Ausdruck der Machtverhältnisse zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer. (Zitat) In den 50er bis 80er Jahren wurde der Wohlstand einer breiten Bevölkerungsschicht durch die soziale Marktwirtschaft und den hohen Einfluss der Gewerkschaften geschaffen. Seitdem das Gespenst der Globalisierung umgeht, werden diese Errungenschaften abgebaut. Verrückterweise rücken die Arbeitnehmer aber nicht zusammen und solidarisieren sich, um ihren Einfluss zu erhalten. Sie lassen sich gegeneinander aufhetzen und ausspielen. Das Ende der Solidarität ist das Ende des Einflusses der Arbeitnehmerschaft auf die Arbeitsbedingungen und Löhne. Wem nützt das? Seht ihr auch wer sich ins Fäustchen lacht?Am Ende verlieren alle Arbeitnehmer, auch die Bereichs-und Marktleiter.
    Arbeitgeberlisten bei einer Betriebsratswahl als Weltfrieden und Hoffnung zu titulieren ist höhnischer OBI Stil. Ja es wird Friede herrschen. Der Siegfrieden des Stärkeren, da sich keiner mehr trauen wird seinen Unmut zu artikulieren. Hoffnung für unseren Vorstand, endlich schalten und walten zu können wie er will;ohne gesetzliche Bestimmungen einhalten zu müssen.


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  19. OBI kommt aus den Schlagzeilen nicht mehr heraus? Träume weiter, es kräht doch kein Hahn mehr danach. Wenn du diesen Blog meinst, den kennen die meisten OBI Kollegen nicht einmal.
    Sömmerda ist Geschichte!

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    1. Oh da täuscht Du Dich aber gewaltig! Es geht längst nicht mehr nur um Sömmerda oder Augsburg!
      An dem was jetzt auf den Weg gebracht wird hat OBI lange zu kauen.

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  20. Als Kunde von OBI muss ich nach dem Lesen der Kommentare einfach nur schreiben, wer zwingt Euch denn bei OBI zu arbeiten, wenn es so ein schlechter Arbeitgeber ist. Warum wird in diesem Forum nur "schlecht" von eueren Arbeitgeber geschrieben? Ihr müsst auch immer bedenken, wer am Monatsende euch bezahlt und das bestimmt pünklich. Es gibt einen einfachen Leitspruch: "Wessen Brot ich ess, dessen Lied ich sing!"

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    1. Wenn man Ihren Komentar liest, und dabei spielt es überhaupt keine Rolle ob mann sich auf Arbeitgeber oder Arbeitnehmerseite befindet, erkennt mann sofort, ohne Sie persönlich zu kennen, auf welch geistigem Niveau Sie sich bewegen!

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    2. Das Argument ist ja nicht völlig falsch, aber wir arbeiten nun mal bei obi, und HIER fallen uns die Defizite auf. Und wenn es
      Dinge gibt, die verbesserungswürdig sind, darf man das doch sagen, oder ?
      Wir könnten auch über Eisen-Krämer meckern,aber der behandelt UNS ja nicht schlecht,vielleicht behandelt er seine Mitarbeiter sogar gut.
      Es gibt solche Arbeitgeber, siehe DM.
      Aber das ist noch zu hoch für obi.

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    3. "Ihr müsst auch immer bedenken, wer am Monatsende euch bezahlt und das bestimmt pünklich."

      Das hört sich immer so an wie "Seid froh das Ihr überhaupt bezahlt werdet"!
      Ich verkaufe meine Arbeitskraft und der Arbeitgeber schuldet mir dafür eine Gegenleistung. Den Lohn.
      Die Betonung liegt auf "Schuldet"!

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    4. Also ich habe deinen Leitspruch mal in der Praxis versucht und ein Arschlochliedbrot bestellt, gibt es leider in meiner Region nicht!

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    5. Das Geld das ein Mitarbeiter erhält kommt doch vom Kunden, der es bei OBI ausgibt, weil es ihm danach ist. Es gäbe ja auch andere Alternativen. Der Kunde zahlt einen "fairen" Preis, und bei OBI sicher nicht den "Billigheimer" oder Discountpeis. Damit kann man als Kunde auch erwarten, dass die Menschen, die dort arbeiten und OBI nach außen darstellen entsprechend fair behandelt werden, ob im Umgang mit ihnen oder auch nur in der Bezahlung. Wenn das nicht so ist, dann ist es auch legitim sich dagegen zu wehren und OBI in der Öffentlichkeit zu demaskieren. Für mich als Verbraucher ist es schon wichtig wie Produkte erzeugt werden und wie Arbeitsbedingungen sind.
      Wenn mir das egal ist, gehe ich zum Billigsten und nicht zu OBI.

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    6. Lieber Kunde, nach einschlägiger Erfahrung in der Branche muss ich leider sagen es ist überall bei den Baumarktketten so. Deshalb macht es keinen Sinn woanders hinzugehen. Sinn macht es nur, seine Rechte da einzufordern wo man arbeitet.
      Warum sich OBI mit dem Betriebsverfassungsgesetz so schwer tut bleibt das Geheimnis der Führungsspitze.
      Sollte man aus Loyalität auch ungesetzliche Lieder singen?

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    7. @Anonym27. Juli 2016 um 00:06

      Versuchs mal mit "Brunz-Brez'n", der Name und das Rezept sind zum Patent angemeldet.

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    8. "Wessen Brot ich ess, dessen Lied ich sing"! War das jetzt vor oder nach dem 30-jährigen Krieg? Aus dem Gefühl heraus davor. So dumme Sprüche haben schon im Mittelalter die Leute zum Aufstand gezwungen.

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  21. Was ist eigentlich an dem Gerücht dran das derzeit die Runde macht, das Obi Momentan 5 Märkte als SB Märkte testet und dort keine Verkäufer mehr hat, nur noch ein Verräumteam und diverse Kassenkräfte?
    Was ist eigentlich an dem Gerücht dran das 1 Marktleiter zukünftig für 3 Märkte zuständig sein soll und ansonsten nur noch der Stelli anwesend ist? Das würde ja bedeuten das 2 von 3 Marktleitern entlassen werden müssten. Ich weiß zwar gerade nicht warum mir der zweite Punkt überhaupt nicht weh tut, aber betrachtet dies schon mal als Info damit nachher keiner kommen kann er habe davon nichts gewusst.

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    1. Diese Tests gibt es tatsächlich und laufen schon eine ganze Weile.
      Kleinere Märkte, Innenstadtlage.

      Und das ML für mehrere Märkte zuständig sind ist doch ein alter Hut. Sollte das allerdings Standard werden wäre das neu. Ist aber sicher nicht die schlechteste Idee! Auf den ein oder anderen ML kann man tatsächlich getrost verzichten.

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    2. Ja so ähnlich hat das unser VL mit einem ML versucht. Der ML war Anfänger in seiner Position und war für zwei Märkte zu ständig. Der VL sagte das das die Zukunft wäre. Jetzt ist der ehemalige ML keine Führungskraft mehr sondern nur noch Stelli.in einem dritten Markt. Und lebt wahrscheinlich weiterhin nur für OBI. Von 0 Uhr bis 23.59.

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  22. Was passiert mit den Kollegen, die widersprochen haben?

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  23. http://www.baumarktmanager.de/der-trend-zur-kleinflaeche/150/42584/

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  24. Keine Sorge, die ML bleiben erhaltet. Auf sie verzichten möchten nur die Minderleister.

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    1. jetzt bin ich irritiert!
      Minderleister unter den Marktleitern?

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    2. Also, wenn ein Marktleiter drei Märkte betreuen soll, müßten 2/3 der Marktleiter Minderleister sein! Ah! Dann ist ML = Minderleister :-)

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  25. Leute... Rette sich wer kann.

    OBI ist in meinen Augen einfach nur noch Asozial!

    Diese Pläne stecken bereits in den Schubladen der Chefetage:

    - Urlaub nur noch 24 Tage
    - Wöchentliche Arbeitszeit statt 37,5 auf 40 Stunden
    - Urlaubsgeld gestrichen
    - Weihnachtsgeld gestrichen
    - Mindestlohn

    usw...

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  26. Gründet Betriebsräte !

    Anonym27. Juli 2016 um 14:46 hat vielleicht etwas übertrieben , aber die geplante Kürzung von urlaubs-und weihnachtsgeld ist bereits FAKT.

    Geplante Niedriglohngruppen sind bereits Fakt.
    Geplante Provisionsbasierte Gehälter sind bereits FAKT.

    Projektverkäufer können sich Ihre Provision ja jetzt schon ausrechnen. Das lohnt sich nicht wirklich.

    wenn IHR DAS WOLLT - dann fallt euren Betriebsräten weiter in den Rücken , oder unterstützt sie oder bildet welche.Denn ohne werdet Ihr das o.g. nicht verhindern können.

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  27. Na, da sei mal froh, dass du weg bist. Reisende soll man nicht aufhalten.

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  28. Wo steht hier was von Reisenden ? Ach das Wunsch Denken ;) Probier mal Brunz-Brez'n das könnte dir Helfen ;)

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  29. Mal ganz ehrlich... Wie lange soll denn dieser Spuck weiter gehen?
    ML´s haben nichts zu melden (Unseren ML nehme ich und viele andere Kollegen nicht mehr ganz so...
    und von Respekt vor dem ML schon lange nicht mehr. Der Grund dafür liegt einfach, dass er nur noch eine Marionette ist.

    Beim VL will ich erst gar nicht anfangen... Lächerlich mit seiner Gier nach noch mehr PROFIT.

    Jetzt meine Frage an die Chefetage...

    Wo soll das ganze enden? Was sind Eure Pläne? Warum rückt Ihr nicht gleich mit allem raus?
    Ich bin mir sicher, dass Ihr auch in diesem Blog unterwegs seid...

    Wenn Ihr keine Angsthasen seid, dann Informiert endlich alle Mitarbeiter... dann kann jeder für sich entscheiden, was er draus macht. Viele werden dann wahrscheinlich freiwillig OBI verlassen.

    Die Mitarbeiter in den Märkten zu informieren, wie Eure Pläne sind, wäre bei der bisherigen HINTERHÄLTIGKEIT das einzig faire!

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    1. Was für ein Spuck soll weitergehen? Ist Spuck ein neues Wort für "immer wieder das alte Lied"? :-)

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  30. Habt Ihr den Block geschlossen? Es werden seit Sonntag, 31.07.2016 keine Kommentare mehr eingestellt. Oder kommen einfach nur keine Beiträge mehr die euch "genehm" sind?

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    1. Geschlossen?
      Das hättet Ihr wohl gern?

      Schon gemerkt?
      Es ist Urlaubszeit!

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    2. Ach so, ihr geht alle zusammen in Urlaub...

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  31. Ihr glaubt es nicht, Frau Schramm ist heute in den Koi Teich gefallen...

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    1. Gibt es Fotos?
      Bitte, sagt das es Fotos gibt!

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    2. Die armen Fische!

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    3. Was wurde denn gefeiert?

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    4. Wahrscheinlich eingeschlafen und mit dem Stuhl nach hinten gekippt?!

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  32. Was ist ein Koi Teich?

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  33. Trotzdem hoffe ich, dass sie sich nicht ernsthaft verletz hat.

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